KUNST

Ausstellungseröffnung: Salvador Dalí und Hans Arp

Salvador Dalí und Hans Arp. Die Geburt der Erinnerung Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Salvador Dalí, Der Traum der Venus, 1939, Hiroshima Prefectural Art Museum© Funcació Gala-Salvador Dalí, Figueres/ VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Salvador Dalí (1904–1989) und Hans Arp: Zwei große Künstlernamen. Man könnte sie auch als zwei große Traumtänzer bezeichnen – und das ist absolut positiv gemeint. Beide verbindet ein künstlerisches Herantasten an das Unbewusstsein. Von André Bretons Surrealismus-Manifest geprägt, bewegten sich Dalí und Arp mit ihren Arbeiten zwischen Traum und Wirklichkeit: Dalí nahm das auf, was ihn inspiriert hat, auch das Unbewusste, was in Träumen wiederkehrte, und vereinte Natur und Fantasie in seinen zerfließenden Bildwelten. Ebenso schöpfte Arp aus beiden Welten und ließ Metamorphosen verschiedener Figuren und Formen in seine Arbeiten mit einfließen. Allerdings unterscheiden sich beide Stile voneinander: Während Dalí weitestgehend figürlich blieb, entwickelte Arp zunehmend abstrakte Darstellungsformen. In der Ausstellung „Salvador Dalí und Hans Arp. Die Geburt der Erinnerung“ kann man den Werken beider Stile begegnen und sich einen Eindruck darüber verschaffen, was beide Künstler miteinander verband. jb

Arp Museum Bahnhof Rolandseck: 16. 2.–16. 8.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt es auf der Homepage des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.