KULTUR

Tanzmonat März: Die Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts findet wieder statt

Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts
„Paradigma“ (BedroomFolk), Ensemble Foto: Katja Lotter

Zwei Jahre lang mussten Ballettfans in München und deutschlandweit wegen der Corona-Pandemie ohne sie auskommen – dieses Jahr kann die traditionelle Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts endlich wieder stattfinden, und zwar vom 26. März bis 2. April im Nationaltheater.

Tickets gibt es hier.

Ballettfestwoche: Drei Uraufführungen und die Höhepunkte der laufenden Spielzeit

Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts
„Passagen: Affairs of the Heart“ von David Dawson, Ensemble Foto: W. Hösl

Eröffnet wird die Ballettfestwoche mit der Premiere des zeitgenössischen Dreiteilers „Passagen“. Der setzt sich zusammen aus Alexei Ratmanskys „Bilder einer Ausstellung“ und zwei Uraufführungen der Starchoreografen Marco Goecke und David Dawson. Alle Künstler beschäftigen sich auf eigene Weise mit Phänomenen von Übergängen, mit dem Verhältnis von Körper und Raum sowie unseren Bewegungs- und Handlungsspielräumen.

„Bilder einer Ausstellung“ von Alexei Ratmansky
2014 fürs New York City Ballet kreiert, entwirft Alexei Ratmansky zu Modest Mussorgskis gleichnamigem Klavierzyklus transitorische Momente zwischen den verschiedenen musikalisch vorgegebenen Stimmungen: Vor dem Hintergrund einer Farbstudie von Wassily Kandinsky zeichnen die Tänzer:innen melancholisch anmutende bis heiter beschwingte Bewegungsmuster auf die Bühne.

„Affairs of the Heart“ von David Dawson
David Dawson beschreibt zum gleichnamigen Konzert für Violine und Streicher des Kanadiers Marjan Mozetich eine seelische Reise, die unterschiedlichste emotionale Stimmungen zu Tage treten lässt.

„Kreation“ von Marco Goecke
In dieser Neukreation wird die Passagen-Metapher mit einer Tanzsprache umgesetzt, die das Gestische als tänzerische Kommunikationsform begreift, die Brücken zu schlagen vermag.

Ballettfestwoche des Bayerischen Staatsballetts
„Jewels (Emeralds) – Prisca Zeisel, Emilio Pavan Foto: W. Hösl

„Passagen“ wird während der Ballettfestwoche zweimal aufgeführt, daneben stehen zwischen Samstag, 26. März und Sonntag, 3. April weitere Höhepunkte der laufenden Spielzeit auf dem Programm: Die Klassiker „Schwanensee“ nach Ray Barra und „Giselle“ nach Peter Wright, das moderne Handlungsballett „Der Schneesturm“ von Andrey Kaydanovskiy und die „Cinderella“-Interpretation von Christopher Wheeldon. Dazu kommen George Balanchines neoklassisches Meisterwerk „Jewels“ und der moderne Dreiteiler „Paradigma“, der Arbeiten von Russell Maliphant, Sharon Eyal & Gai Behar und Liam Scarlett enthält.

Für kleinen Zuschauer:innen bietet das Kind & Co-Programm zwei Spielballette zu „Coppélia“ an.

Das Programm im Überblick

Sonntag, 13. März 2022, 11:00 Uhr, Einführungsmatinee „Passagen“
Samstag, 26. März 2022, 19:30 Uhr, „Passagen“ (Premiere)
Sonntag, 27. März 2022, 14:00 Uhr, SpielBallett „Coppélia“
Sonntag, 27. März 2022, 19:30 Uhr, „Passagen“
Montag, 28. März 2022, 19:30 Uhr, „Paradigma“
Dienstag, 29. März 2022, 19:30 Uhr, „Jewels“
Mittwoch, 30. März 2022, 19:30, „Schwanensee“
Donnerstag, 31. März 2022, 19:30 Uhr, „Der Schneesturm“
Freitag, 1. April 2022, 19:30 Uhr, „Giselle“
Samstag, 2. April 2022, 19.30 Uhr, „Cinderella“
Sonntag, 3. April 2022, 14:00 Uhr, SpielBallett „Coppélia“
Sonntag, 3. April 2022, 18:00 Uhr, „Cinderella“

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