- Review
Baths: Live in Hamburg und Berlin
Elektromusiker Will Wiesenfeld aka Baths stellt sein drittes Album vor.
Mit „Cerulean“ veröffentlichte Will Wiesenfield aka Baths nicht nur eines der besten Alben des Jahres 2010, sondern etablierte sich selbst als eine der originärsten Stimmen in der elektronischen Musik: Stolpernde Elektrobeats treffen bei ihm auf Chillwave-Harmonien, Field Recordings auf Falsettgesang. Sein zweites Album „Obsidian“ klang vergleichsweise dunkler, dafür fuhr er seine Experimentierfreude etwas zurück – und der 2014er-Track „Disorderly“ kündigte bereits an, worauf auch die zwei neuen Vorab-Singles „Out“ und „Yeoman“ schließen lassen: Dass sich Baths auf seiner am 17. November erscheinenden dritten Platte „Romaplasm“ mehr denn je in Elektropop-Gefilde vorwagt, aber sicher nicht, ohne die neue Geradlinigkeit mit den für ihn typischen Brechungen zu versehen.
Einen ersten Eindruck davon kann man sich bei den zwei bis dato einzigen Deutschlandkonzerten verschaffen:
31. 10. Berlin / Club Gretchen
1. 11. Hamburg / Knust
Tickets gibt es hier (Hamburg) und hier (Berlin).
Musik

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Hörenswert

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