Benjamin Clementine: At least for now
Benjamin Clementine wird dank seines Debüts zum Phoenix aus der Gosse.
Er war eine Weile obdachlos und spielt inzwischen in den großen Hallen: Der junge Londoner Sänger und Pianist Benjamin Clementine (24) ist der Phönix aus der Gosse.
Auf seinem sensationellen Debütalbum „At least for now“ inszeniert der Mann, der als Referenzen Antony, Erik Satie und Luciano Pavarotti nennt, seine von Streicher- und Klavierakkorden getragenen Songs mit der Dynamik einer Oper.
Thematisch geht es vor allem um die entbehrungsreiche Zeit in Paris, wo er als Metromusiker gestrandet war – und diese musikalische wie textliche Kraft macht das Album zu den besten des Jahres.
Musik

- Storys

Frei und radikal: Actress verneigt sich vor den Geistern der Avantgarde
- Review

Nocturne von WASIA PROJECT: Eine Umarmung der Einsamkeit
Hörenswert

Shygirl ist zurück: Neues Album Swallow! erscheint im November
Die Londoner Künstlerin, zuletzt Support-Act auf Troye Sivans und Charli xcxs „Sweat“-Tour, legt das Erscheinungsdatum ihres neuen Albums vor und startet die neue Ära mit einem kinoreifen Musikvideo.

Bonobo im Interview: Raus aus dem Hamsterrad
Nach 25 Jahren als Bonobo laufen Simon Greens Songs auf TikTok schon als Klassiker. Hat er deshalb gerade sein letztes Album aufgenommen?

Ein echter Songwriter: This is Lorelei im Interview
Das neue Album von Nate Amos alias This Is Lorelei ist das bisher simpelste – und hat genau deshalb am meisten Mühen gekostet.
