MUSIK

Black Flower: Beim neuen Album „Magma“ passiert Einiges unter der Oberfläche

Black Flower
Foto: Sdban Records

Dass das neue Album von Black Flower „Magma“ heißt und nicht etwa „Lava“, ist kein Zufall. Denn die Musik darauf hat tiefe Wurzeln und sitzt genau an der Stelle, wo der unbewusste, animalische Groove zu konkreten Stücken wird – wie Magma, kurz bevor es an die Erdoberfläche bricht. Für Black Flower ist die neue Platte, die am 28. Januar erscheint, zugleich Ehrenrunde und Weiterentwicklung.

Denn die charakteristischen Sounds, mit denen das belgische Quintett um den Saxofonisten, Flötisten und Komponisten Nathan Daems zum Geheimtipp geworden ist, sind auch hier wieder präsent: die Mischung aus Jazz, Afrobeat, Psychedelic und nahöstlichen Einflüssen, der unterschwellige Humor, das Unerwartete. Besonders bezeichnend sind die ungewöhnlichen Shuffle-Rhythmen, die den Songs ihr ganz eigenes Tempo verleihen.

Zugleich haben Black Flower ihren Sound erweitert: um ein ganz neues Mitglied. Zu Daems, Jon Birdsong am Kornett, Simon Segers am Schlagzeug und Filip Vandebril am Bass gesellt sich das jüngste Mitglied  Karel Cuelenaere an Orgel und Synthesizer. Sein Spiel verleiht Tracks wie dem Opener „Magma“ eine ganz eigene Note. Und auf „Morning in the Jungle“ haben sich Black Flower mit Meskerem Mees eine Sängerin eingeladen, die weiß, was sie tut: Sie hat 2021 den Montreux Jazz Talent Award gewonnen.

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