- Review
Bryan Ferry
Bryan Ferry überzeugte 2015 nicht nur musikalisch, sondern auch mit gewohnter Stilsicherheit beim Outfit.
Allein für seine Rolle als Vorsteher von Roxy Music hätte Bryan Ferry einen Platz in den Annalen der Musikgeschichte sicher – doch das Werk des Briten ist noch ungleich vielfältiger als der Katalog seiner einst wegweisenden Band. Ferry schrieb Kinosoundtracks, arbeitete mit einem eigenen Jazzorchester, und auf seinem jüngsten Longplayer „Avonmore“ findet sich unter anderem auch eine gemeinsam mit dem norwegischen DJ und Produzenten Todd Terje aufgenommene Version des Robert-Palmer-Songs „Johnny & Mary“.
Als Rebell, Dandy und Stilvorreiter in Personalunion prägte Ferry im Lauf von vier Dekaden die Poplandschaft wie nur wenige andere. Auf „Avonmore“ veredeln Kollegen wie Nile Rodgers, Johnny Marr, Mark Knopfler und Maceo Parker seine Songs, die Ferry live stets im schnittigen Zwirn zu präsentieren weiß.
Musik


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