Buchverfilmungen 2026 – Diese 15 Stories erobern die Leinwand
Von BookTok-Lieblingen bis zu Literaturklassikern: 2026 wird das Jahr, in dem unsere liebsten Geschichten vom Bücherregal direkt ins Kino wandern.
Literaturverfilmungen erleben derzeit einen echten Boom. Ob große Klassiker oder moderne Bestseller, intime Liebesgeschichten oder dystopische Albträume – BookTok befeuert seit Jahren den Lese-Hype, und manche Geschichten sind einfach zu schön, um nicht verfilmt zu werden. 2026 bleibt kaum Zeit zum Durchatmen angesichts der vielen Releases: Nicht nur starke Geschichten erwarten uns, sondern auch hochkarätige Casts und visionäre Filmemacher:innen. Wir stellen euch die 15 spannendsten Buchverfilmungen des Jahres 2026 vor, damit die Vorfreude schon jetzt steigt und noch genug Zeit da ist, um das Buch vor dem Film zu lesen.
1. „People we meet on Vacation“ von Emily Henry (9. Januar)
Emily Henry, eine der erfolgreichsten Romance-Autorinnen unserer Zeit, ihre Bücher sind eine perfekte Vorlage für moderne RomComs wie „People we meet on Vacation“ nun zeigt. Der Film läuft seit dem 9. Januar auf Netflix und begleitet die besten Freunde Alex (Tom Blyth) und Poppy (Emily Bader). Gegensätzlicher könnten sie kaum sein – Alex ist strukturiert, bodenständig und etwas verklemmt, Poppy laut, extrovertiert und rastlos. Auf ihren Reisen zeigen sie Seiten, die sie sonst verbergen – bis ein Streit alles zerstört. Eine letzte gemeinsame Reise soll retten, was verloren ging. Charmant, witzig und herzerreißend zugleich.
2. „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ von Freida McFadden (15. Januar)
Amanda Seyfried und Sydney Sweeney liefern sich in der Bestsellerverfilmung von Freida McFaddens Thriller „The Housemaid“ ein packendes Duell aus Macht, Intrigen und dunklen Geheimnissen. Als Hausbesitzerin und Hausmädchen stehen sie sich gegenüber – beide umwerben den Mann des Hauses und treiben ein immer gefährlicheres Spiel. Wer dabei skrupelloser vorgeht, bleibt lange offen. Der Thriller funktioniert sowohl als Buch als auch als Film hervorragend. Da die Vorlage mehrere Teile umfasst und die bisherigen Kritiken positiv ausfallen, darf man auf mögliche Fortsetzungen hoffen.
3. „Hamnet“ von Maggie O’ Farrell (22. Januar)
Maggie O’Farrells Bestseller „Hamnet“ ist ein zutiefst emotionaler Roman und seine Verfilmung zählt zu den meistdiskutierten Kinostarts des Jahres. Der Film erzählt von der Shakespeare-Familie und dem Verlust ihres Sohnes und davon, wie aus persönlicher Trauer eines der bedeutendsten Werke der Literaturgeschichte entsteht. Paul Mescal verkörpert William Shakespeare, während die Geschichte bewusst aus der Perspektive seiner Frau Agnes erzählt wird, gespielt von Jessie Buckley. Wir erleben, wie die beiden ein gemeinsames Leben planen – und wie dieses durch Verlust eine völlig andere Wendung nimmt. Die Autorin selbst war an der Adaption beteiligt, Regie führte Chloé Zhao, produziert wurde der Film unter anderem von Steven Spielberg. Ein eindrucksvoller Auftakt ins Kinojahr.
4. „Wuthering Heights“ von Emily Brontë (14. Februar)
Emily Brontës Klassiker „Sturmhöhen“ (Original: Wuthering Heights) bekommt 20
26 ein radikal modernes Update. Regisseurin Emerald Fennell ist bekannt dafür, Stoffe nicht einfach zu adaptieren, sondern sie neu zu denken – exzessiv, düster und visuell überwältigend. Ihre Version von „Wuthering Heights“ rückt die obsessive, zerstörerische Liebe zwischen Heathcliff und Catherine ins Zentrum. Margot Robbie und Jacob Elordi verkörpern das ikonische Paar. Als wäre das nicht schon genug Grund zur Vorfreude, steuert auch noch Popstar Charli XCX ein gesamtes Album als Soundtrack für den Film hinzu. Der Kinostart ist passenderweise am Valentinstag.
5. „Der Astronaut“ von Andy Weir (19. März)

In „Barbie“ war Ryan Gosling noch „just Ken“ mit dem klaren Auftrag: Strand. Jetzt tauscht er Neonfarben gegen Raumanzug. In dem Sci-Fi-Epos „Project Hail Mary“, basierend auf dem Bestseller „Der Astronaut“ von Andy Weir, steht nichts Geringeres als das Überleben der Menschheit auf dem Spiel, denn die Sonne stirbt. Gosling spielt Ryland Grace, einen Astronauten auf einer verzweifelten Mission, der das Rätsel des Sternensterbens lösen soll. Der Film gilt schon jetzt als eines der großen Sci-Fi-Highlights des Jahres. Kein anderer Originalfilm verzeichnete bislang so viele Trailer-Abrufe. Kinostart ist im März.
6. „Frankenstein“ von Mary Shelley (22. April)
Nach dem großen Erfolg von „Frankenstein“ auf Netflix Ende 2025, der das Monster ins Zentrum rückte, wird der Stoff nun radikal neu gedacht: Im Fokus steht erstmals die Braut. „The Bride! – Es lebe die Braut“ erzählt die klassische Frankenstein-Geschichte 2026 aus einer ungewohnten Perspektive. Regisseurin Maggie Gyllenhaal rückt jene Figur ins Zentrum, die jahrzehntelang nur eine Idee war: die Gefährtin des Monsters. Jessie Buckley übernimmt die Hauptrolle als Braut – an der Seite von Christian Bale als Frankenstein-Monster. Ein Horror-Drama über Identität, Begehren und Selbstbestimmung, das einem bekannten Mythos eine neue Stimme verleiht.
7. „Die Rache trägt Prada. Der Teufel kommt zurück“ von Lauren Weisberger (30. April)
Nach stolzen 20 Jahren kehrt die Kult-Modekomödie auf die Kinoleinwand zurück. Die Fortsetzung basiert auf dem Roman „Die Rache trägt Prada. Der Teufel kehrt zurück“ (2013) und bringt das Beste gleich mit: den kompletten Original-Cast. Meryl Streep ist erneut als Miranda Priestly zu sehen, wohl eine der furchteinflößendsten Chefinnen der Filmgeschichte. Anne Hathaway kehrt als Emily zurück, inzwischen fest in der Modebranche etabliert, und auch Emily Blunt ist wieder dabei. Ein wahres Fest für Modefans und Liebhaber*innen des Klassikers: Wir tauchen erneut ein in die glamouröse, gnadenlose Modewelt.
8. „The Odyssee“ von Homer (16. Juli)
Kino-Magier Christopher Nolan, widmet sich Homers monumentalstem Heldenepos: der „Odyssee“. Homers Vorlage mit ihren 24 Büchern erzählt die zehnjährige Irrfahrt des Odysseus nach dem Trojanischen Krieg – voller Götter, Monster und Prüfungen wie Polyphem, den Sirenen und Circe. Mit einer hochkarätigen Besetzung um Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, sowie Robert Pattinson, und Zendaya, verspricht das Werk episches Kino: griechische Mythologie, große Emotionen und maximale Leinwandwucht. Zudem schreibt der Regisseur Filmgeschichte: Als erster Spielfilm wurde „Odyssee“ vollständig mit IMAX-Kameras gedreht. Da lohnt es sich schon mal, dem nächstgelegenen IMAX-Kino einen Besuch abzustatten.
9. „The Dog Stars“ von Peter Heller (27. August)
Basierend auf dem Roman von Peter Heller inszeniert Ridley Scott einen düsteren, postapokalyptischen Sci-Fi-Thriller. „The Dog Stars“ spielt in einer Welt, die nach einer verheerenden Pandemie fast vollständig entvölkert ist. Im Zentrum steht der Zivilpilot Hig (Jacob Elordi) der auf einem verlassenen Luftwaffenstützpunkt lebt. Seine einzigen Gefährten sind sein Hund Jasper und ein rätselhafter Ex-Marine (Josh Brolin ). Als Hig eines Tages eine mysteriöse Radiosendung empfängt, keimt erstmals Hoffnung auf und er wagt eine gefährliche Reise ins Ungewisse. Ein atmosphärisches Endzeitdrama über Hoffnung, selbst dann, wenn fast alles verloren scheint.
10. „Sinn und Sinnlichkeit“ von Jane Austen (24. September)
Noch ein Klassiker kehrt zurück, diesmal von Jane Austen. Im Mittelpunkt von „Sinn und Sinnlichkeit“ stehen tragische Liebesgeschichten, starke weibliche Figuren und jenes schwer greifbare Gefühl, das Austens Werke zeitlos macht. Die Schwestern Elinor (Daisy Edgar-Jones) und Marianne Dashwood (Esmé Creed-Miles) verlieren ihr Anwesen in Sussex und müssen zu einem entfernten Verwandten ziehen. Zwischen Geldsorgen, gesellschaftlichen Erwartungen und emotionalen Prüfungen verfolgen sie sehr unterschiedliche Wege in Liebe und Verlust.
11. „Sunrise on the Reaping“ von Suzanne Collins (19. November)
Die „Tribute von Panem“-Autorin Suzanne Collins wird nicht müde – zumal die aktuelle Weltlage reichlich Stoff für dystopische Szenarien liefert. Nun kommt auch ihr zuletzt veröffentlichter Roman „Sunrise on the Reaping“ in die Kinos. Bereits das vorherige Prequel wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen, und nun folgt ein weiterer spannender Einblick in das Hunger-Games-Universum. Dieses Mal stehen die 50. Hungerspiele im Fokus, in denen wir den jungen Haymitch Abernathy (Joseph Zada) näher kennenlernen. Propaganda, korrupte Politik und die ersten Funken einer Rebellion bilden die zentralen Themen. In diesem Teil laufen viele bekannte Handlungsstränge zusammen – ein Rewatch der bisherigen Filme lohnt sich definitiv.
12. „Dune 3 – Die Kinder des Wüstenplaneten“ von Frank Herbert (17. Dezember)
Der dritte Film der „Dune“-Reihe adaptiert Frank Herberts Roman „Der Herr des Wüstenplaneten“. Timothée Chalamet kehrt als Paul Atreides zurück, an der Seite von Zendaya, Florence Pugh und Jason Momoa, der in einer neuen Rolle als Hayt auftritt – einer genetischen Kopie des verstorbenen Duncan Idaho. Die Handlung setzt die Ereignisse von „Dune: Part Two“ fort und zeigt Paul als Imperator, der mit den verheerenden Konsequenzen seines sogenannten „Goldenen Pfades“ und eines Krieges konfrontiert ist. Der Film verspricht eine düstere, komplexe Auseinandersetzung mit Heldentum, Macht und moralischer Verantwortung.
13. „Die Chroniken von Narnia“ von C.S. Lewis (25. Dezember)
Fast alle kennen die nostalgisch-schöne Fantasy-Story: Vier Geschwister entdecken durch einen Kleiderschrank das magische Reich Narnia – eine Welt voller sprechender Tiere, einer eisigen Hexe und dem weisen Löwen Aslan. Jetzt kommt ein neues Reboot: Greta Gerwig übernimmt die Regie und wagt sich an den Klassiker. Ab dem 25. Dezember lädt die neue „Narnia“-Verfilmung bei Netflix zum weihnachtlichen Eintauchen in eine fantastische Welt ein. Mit Emma Mackey als weißer Hexe, Daniel Craig im Cast und einer möglichen Sprecherrolle von Meryl Streep sind die Erwartungen hoch und die Vorfreude ebenso. Viele Details bleiben noch geheim – doch eines ist sicher: Wir legen diesen Stoff vertrauensvoll in Gerwigs Hände und warten gespannt auf weitere Enthüllungen.
14. „Deep Cuts“ von Holly Brickley (Release noch unbekannt)
Auf wie viele Arten kann man sich das Herz brechen? Holly Brickley beantwortet diese Frage in ihrem Debütroman „Deep Cuts“, der 2026 verfilmt wird. Die Geschichte von Percy und Joey spielt im Musikmilieu der frühen 2000er – zwischen gebrannten CDs, MySpace und Indie-Partys. Beide verbindet eine obsessive Liebe zur Musik, die Nähe schafft, aber auch Abhängigkeit, Neid und Verletzungen hervorbringt. Poetisch, fragmentarisch und voller Songs. Mit Saoirse Ronan und Austin Butler verspricht die A24 Verfilmung große Emotionen und eine hörbare Liebeserklärung an die Musik.
15. „The Love Hypothesis“ von Ali Hazelwood (Release noch unbekannt)
Vom BookTok-Hype auf die Leinwand: „The Love Hypothesis“ von Ali Hazelwood wird 2026 verfilmt, mit Lili Reinhart in der Hauptrolle. Die RomCom spielt an der Stanford University und folgt Biologie-Doktorandin Olive, die als überzeugte Rationalistin nicht an Liebe glaubt – bis sie ausgerechnet mit dem gefürchteten Professor Adam Carlsen eine Beziehung vortäuschen muss. Zwischen Labor, Fake-Dating und viel wissenschaftlicher „Chemie“ geraten Gefühle außer Kontrolle. Nach „People We Meet on Vacation“ ist dies die nächste große Romance-Buchverfilmung und vielleicht der Auftakt zu einer neuen RomCom-Ära.
2026: Das Jahr der Buchverfilmungen
BookTok, Bestsellerlisten und Kinoleinwände verschmelzen 2026 mehr denn je. Zwischen großen Gefühlen, dystopischen Visionen und ikonischen Comebacks wird deutlich, dass Buchverfilmungen ganz klar im Trend liegen. Bleibt nur die ewige Frage: Erst das Buch verschlingen oder sich direkt im Kinosessel überzeugen lassen?
