Club-Highlights am Wochenende: Uebel & Gefährlich (Hamburg), Huxleys (Berlin), Milla (München) …
Club-Highlights am Wochenende: Empfehlungen aus Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln – mit Nikan, Lotte und Jupiter Jones.

Die Klubs sind wieder auf, die Bands wieder auf Tour, und draußen ist es noch zu kalt für Biergarten und Park. Deswegen heißt es nun wieder: rein ins Nachtleben, rein in die Klubs! Wir haben für dich ein paar Club-Highlights fürs kommende Wochenende. Das sind unsere Empfehlungen für Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln:
Hamburg: Nikan im Uebel & Gefährlich
Der junge Düsseldorfer gehört zu den wenigen Rappern dieses Landes, die den britischen Stil zwischen Grime, 2-Step und UK-Garage locker leicht ins Deutsche übersetzen. Seine Texte sind voll mit Referenzen der großen Vorbilder, die vor allem assoziative Spiralen im Kopf auslösen. Die lockere Atmosphäre wird von tanzbaren Bass-Beats getragen, die eher „Dance on!“ statt „Arme hoch!“ fordern. Am 14. 1. wird dann in Hamburg getanzt.
Berlin: Lotte im Huxleys
Nachdem Lotte auf ihrem letzten Album „Glück“ selbiges gesucht hat, wird es auf ihrem aktuellen Album etwas düsterer: „Woran hältst du dich fest, wenn alles zerbricht?“ heißt das Album, das letztes Jahr erschienen ist. „In mir hat sich was gewandelt. Mehr denn je schätze ich echte Menschen, echte Geschichten und echte Gefühle, statt den Photoshop-Gesichtern, die uns ständig vorgehalten werden. Ich wünsche mir eine Welt mit Ecken und Kanten. Narben. Annahme von Unperfektem. Etwas, das man greifen kann“, so die Popsängerin. Gerade erst eine Tour beendet, präsentiert sie am 14. 1. ihr Album live in Berlin.
München: Roomer & Prohibition Prohibition im Milla Club
Du magst es gerne etwas düsterer? Dann solltest du am 13. 1. in den Milla Club, denn am Freitag schließen sich dort mit Roomer und Prohibition Prohibition zwei spannende Bands zusammen, um mit verzerrten Future-Gaze-Sounds in die menschlichen Abgründe zu blicken und der aus den Fugen geratenen Welt mit harten Gitarren und verträumten Stimmen zu begegnen. Definitiv eines der Club-Highlights an diesem Wochenende.
Frankfurt: Stammheim in der Batschkapp
Normalerweise entstehen Tribute-Projekte immer erst dann, wenn sich eine große Band aufgelöst hat – oder schon seit längerem in der absoluten Bedeutungslosigkeit herumdümpelt. Aber was ist schon normal? Stammheim existiert nun seit bereits 25 Jahren und ist – wie der Name bereits vermuten lässt – eine Rammstein-Tribute-Band. Ihre Shows liefern einen Querschnitt durch die Diskografie des gerade mal vier Jahre älteren Originals, und mit über 250 Konzerten ist Stammheim eine echte Live-Maschine. Am 14. 1. spielt die Band in Frankfurt.
Köln: Jupiter Jones im Artheater
Die zwei ?? kommen nach Köln! Gemeint ist natürlich Jupiter Jones: Die Indierockband, die sich nach dem Schlaumeierdetektiv Justus Jonas benannt hat, hat zuletzt einige schwierige Jahre gehabt. Erst 2021 fanden die Gründungsmitglieder Nicholas Müller und Sascha Eigner wieder zueinander. Hatte Nicholas aufgrund wiederkehrender Angststörungen noch für mehrere Jahre pausieren müssen, feiern sie nun als Duo ihr Comeback. Ihr Album „Die Sonne ist ein Zwergenstern“ verarbeitet jene Ängste und Unsicherheiten. Am 14. 1. spielen Nicholas und Sascha live in Köln.
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