„Ich liebe die Menschen“: Norbert Leisegang will nicht therapiert werden
Norbert Leisegang ist ein echter Romantiker. Geht es um das Tempo seiner Band Keimzeit, wird er allerdings zum Rationalisten.
Norbert Leisegang ist ein echter Romantiker. Geht es um das Tempo seiner Band Keimzeit, wird er allerdings zum Rationalisten.
In ihrem raffinierten Familienroman „Wir könnten alles sein“ setzt Jami Attenberg immer wieder zu Zeitsprüngen an, sodass sie die Abgründe der US-amerikanischen Familie von den 70er-Jahren bis ins frühe 21. Jahrhundert nachzeichnen kann.
Nussaibah Younis weiß, wovon sie in ihrem Blockbuster-Debütroman „Fundamentalös“ erzählt: Die in Manchester geborene Friedensforscherin hat die irakische Regierung in Fragen zur Deradikalisierung beraten.
Sie ist die wohl wichtigste Rap-Journalistin Deutschlands. Mit „Das können wir uns nicht leisten“ legt Miriam Davoudvandi nun ein klassenkämpferisches Memoire vor. Eine Entmythologisierung des Aufstiegsversprechens.
Mit ihrem dritten Album „Ambiguous Desire“ holt Arlo Parks nach, was ihr zwischen Mercury Preis und Grammys gestohlen wurde.
Noch nie ging es dem L.A.-Jazzmusiker Thundercat so gut wie jetzt. In Ordnung ist deshalb aber noch lange nichts.
In ihrem Debütroman „Oroppa“ zeichnet die marokkanische Autorin Safae El Khannoussi Europa als Ort der Unzugehörigkeit, als Zwischenstopp und als gastfeindliche Notlösung.