„Mortal Kombat II“ Es geht um alles mit Karl Urban
Simon McQuoid hat es wieder getan: Im Kino startet diese Woche Teil 2 seiner Trilogie „Mortal Kombat“ nach dem Videospielklassiker. Und natürlich wieder mit Karl Urban in der Hauptrolle.
Wer gerne subversives Autorenkino schaut, lange Plansequenzen und feingeistige Dialoge genießt, der sollte die Finger von „Mortal Kombat“ lassen. Für all diejenigen, die ihren inneren Intellektuellen auch mal zu Hause lassen können, ist die neue Verfilmung des Videospielklassikers ein echter Hingucker: Kopfaus-Entertainment at its best.„Mortal Kombat II“ startet diese Woche in den Kinos.
Heftige Klopperei, brutale Finishing-Moves und gesunde Selbstironie sind die drei wichtigsten Zutaten, mit denen Simon McQuoid vor fünf Jahren das Franchise erneut auf die Leinwand gebracht hat. Nachdem es Mitte der 90er-Jahre bereits zwei Anläufe von Paul W. S. Anderson und John R. Leonetti – letzterer ist krachend gescheitert – gegeben hat, ist diesmal sogar eine Trilogie geplant, und Teil 2 löst nun auch ein, was der erste noch vermissen ließ. Gab es doch fanseitig Kritik daran, dass McQuoids „Mortal Kombat“ sich wie ein ewiger Prolog angefühlt hat, ist nun auch klar, wieso: Weil es einer war. „Mortal Kombat II“ spielt also während des Turniers, bei dem die Erde im Mortal Kombat verteidigt werden muss. Und der Held ist ein alter Bekannter aus den Games: Johnny Cage, gespielt von Karl Urban („The Boys“). Das ist herrlicher Quatsch, der einen wenigstens für kurze Zeit aus der Dauerbeschallung globaler Krisen befreit.