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Cranach: Museum Kunst Palast, Düsseldorf

Das katholische Rheinland sucht mit Lukas Cranach einen Zugang zum Lutherjahr

Das Reformationsjahr ist auch im katholisch geprägten Rheinland spürbar: Im Düsseldorfer Museum Kunst Palast etwa wirft man einen neuen Blick auf Lukas Cranach den Älteren, geboren 1472 in Oberfranken, gestorben 1553 in Weimar, einer der bedeutendsten deutschen Renaissancemaler und nicht zuletzt enger Freund Martin Luthers.

Die Ausstellung „Meister – Marke – Moderne“ zeigt bis 30. Juli, wie Cranach seinen Stil als unverwechselbare Charakteristik verfeinerte, sie zeigt, wie Cranach durch Motivwahl bei „Christus und die Ehebrecherin“ und „Judith mit dem Kopf des Holofernes“ zur Verbreitung der Reformation beitrug, sie zeigt aber auch, wie die genau herausgearbeiteten menschlichen Züge in Cranachs Malerei die Moderne vorwegnahmen.

Die rund 200 präsentierten Exponate stehen so einerseits Zeitgenossen wie Albrecht Dürer, Jacopo de’ Barbari und Lorenzo Costa dem Älteren gegenüber, andererseits Künstlern des 20. Jahrhunderts wie Pablo Picasso, Alberto Giacometti und Andy Warhol.

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