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Dada Africa: Berlinische Galerie

Der andere Dadaismus: „Dada Africa“ in Berlin.

Langsam müsste es auch mal gut sein, mit den Sonderausstellungen zum 100. Geburtstag der Dada-Bewegung. Oder? Die Berlinische Galerie wählt zumindest einen originellen Zugriff und verzichtet auf die x-te Werkschau Hugo Balls, sondern spürt bis 7. November Bezugspunkten nach, die auf den ersten Blick nicht auf der Hand liegen.

Die dadaistische Rezeption außereuropäischer Kunst ist bislang kaum erforscht, allerdings – zumindets wenn man die eurozentrische Brille ablegt – ein ziemlich dankbares Sujet. Die Ausstellung setzt dadaistische Arbeiten in Dialog mit afrikanischen, asiatischen und ozeanischen Artefakten und zeichnet damit die Faszination dadaistischer Künstler für das Fremde nach.

Problematiosch ist dabei ausschließlich, dass das Fremde recht unkritisch als „Dada Africa“ bezeichnet wird, wo doch jegliche außereuropäische Kunst gemeint ist.

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