- Review
Delta Rae: After it all
Liebe, Land und Leute: Delta Rae haben das ganz große amerikanische Bild im Blick.
2011 luden Delta Rae ihr Cover von Alanis Morissettes Song „Your House“ auf YouTube hoch. Wenig später empfahl die siebenfache Grammy-Gewinnerin das Video – ein Ritterschlag für die bis dahin noch unbekannte Band aus North Carolina.
Ein Jahr später folgten ein Plattenvertrag, jetzt präsentiert die Band um die Sängerinnen Elizabeth Hopkins und Brittany Hölljes ihre zweite Studioplatte – und die gehört schon jetzt zu den impulsivsten Folkpopalben des Jahres.
In den 14 stimmgewaltigen Tracks thematisieren die Multiinstrumentalisten nicht nur die Liebe, sondern auch Land und Leute: Mal geht es um die US-Wirtschaft („Bethlehem Steel“), dann führen sie uns mit galoppierenden Trommeln durch Wüstenlandschaften („Chasing Twisters“).
Mit einem dermaßen ausgereiften Zweitwerk könnten sie vielleicht selbst schon bald einen Grammy ergattern – und würden so den Rückstand auf ihr großes kanadisches Vorbild auf sechs verkürzen.
Oben der musikalisch wie optisch mit viel Retroflair aufgehübschte Clip zum aktuellen Song „Scared“.
Musik

- Tourneen

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Hörenswert

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