Der Weise Panda: Der Weise Panda
Auf ihrem zweiten Album erweitern Der Weise Panda ihr musikalisches Klangspektrum – und wissen noch immer zu überraschen.

Es gibt sie noch: außerordentliche Jazzsängerinnen ohne Manierismen und Showeffekte, unterstützt von einer perfekt eingespielten Band. Maika Küster ist so eine Sängerin. Küster und Bassist Yannik Tiemann sind die Konstanten bei Der Weise Panda, die sich an in einer Jazzschule in Köln fanden. Auf ihrem zweiten Album zeigt sich der anspruchsvolle Jazz/Pop der Band durch einen Neuzugang bereichert: Talia Erdal fügt als Cellistin lyrische Farben hinzu, die das komplexe Klangspektrum der Band perfekt ergänzen.
„Der Weise Panda“ ist voller Überraschungen: „Seagull“ beginnt als intim-folkige Ballade und wird durch satte Drums zum Rocksong, „Distant Shores“ hat einen Kopfnicker-Bass, der Richtung Club weist. Das brillante „Greenbird“ featuret den klar prononcierten Sprechgesang von Maika Küster, deren helle Stimme stets ganz dicht am Ohr ist – beinahe unangenehm intim. So viel Nähe und Fragilität muss man erst einmal aushalten wollen. Wer sich darauf einlässt, bekommt Singer/Songwriter-Jazz von bestechender Qualität geboten. jp
Musik


Neue Single: Pomme sucht ihren eigenen Pfad außerhalb der Karte

Im zweiten Anlauf: New Constellations im Interview
Hörenswert

Who loves the Sun von CHAT PILE
Erst sechs Jahren existiert die Metal-Band Chat Pile. Trotzdem finden sie auf ihrem neuen Album „Who loves the Sun“ ihren ganz eigenen Sound.

The Gem von JULIA JACKLIN
Julia Jacklin arbeitet für ihr neues Album „The Gem“ erstmals mit dem legendären Indie-Label 4AD zusammen. Mehr als ganz nett klingt das aber nur selten.

Stadt aus Gold: TRETTMANNs neue Single erscheint am Freitag
Trettmann bringt mit „Stadt aus Gold" 2027 ein neues Album heraus. Schon jetzt erscheint die erste, deutlich düsterere Single.
