Zum Inhalt springen

Deutsches Theater Berlin bringt „Der Sturm“ als erste Premiere

Deutsches Theater
Szene aus „Der Sturm“ mit Linn Reusse, Julia Windischbauer und Wolfram KochFoto: Armin Smailovic

Das Deutsche Theater Berlin bringt als erste Premiere der Saison „Der Sturm“, mit Wolfram Koch aus dem Netflix-Hit „Dark“.

Das Deutsche Theater Berlin eröffnet am 1. September die Spielzeit 2022/23 mit einem Klassiker: William Shakespeares letztem großem Stück „Der Sturm“. Regie führt Jan Bosse, den Prospero spielt Wolfram Koch, unter anderem bekannt aus der Netflix-Serie Dark. Karten gibt es hier.

Die Handlung: Prospero, einst Herzog von Mailand, lebt auf einer einsamen Insel, nachdem ihn einige Jahre zuvor sein Bruder Antonio vom Thron gestürzt und auf offener See ausgesetzt hatte. Prospero rettete sich jedoch auf eine Insel, zusammen mit seiner Tochter Miranda. Hier hat er eine neue Welt aufgebaut und herrscht uneingeschränkt über Wesen und Geister – wie Caliban oder den Luftgeist Ariel, die Ureinwohner des Eilands.

Eines Tages sichtet er die Flotte des Königs von Neapel, der auch sein Bruder Antonio und Königssohn Ferdinand angehören. Prospero entfesselt mit Ariels Hilfe einen gewaltigen Sturm, der seine Feinde kentern und stranden lässt. Nun hat Prospero die Chance auf Rache! Oder doch Versöhnung? …

Der Sturm ShakespeareArmin Smailovic
Foto: Armin Smailovic

Das Theater wird hier zur symbolischen Insel der Möglichkeiten, zum Experiment eines Neuanfangs: Was würde ich machen, wenn ich König wäre? Diese Frage stellt Shakespeare uns und handelt dabei Themen wie Macht und Unterdrückung, Ausbeutung und Aneignung, Natur und Zivilisation ab.

Die im Deutschen Theater auf die Bühne gebrachte Version ist eine spezielle Neuübersetzung von Jakob Nolte, der sich Wort für Wort durch das altenglische Original hangelte. Das Ergebnis ist eine faszinierende Fantasiesprache, die sich über Melodie und Klang entschlüsselt.

„Der Stum“ wurde am 23. Juli bei den Bregenzer Festspielen erstaufgeführt.

Nichts verpassen! Einfach unseren Kultur-Newsletter abonnieren! Anmelden