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Die 10 besten Veranstaltungen in Frankfurt im Dezember

Die 10 Veranstaltungen in Frankfurt, auf die wir uns im Dezember am meisten freuen: Das Beste aus Musik, Theater, Comedy, Kunst und Tanz.

Unsere liebsten Veranstaltungen in Frankfurt: Konzerte und Festivals

Pee Wee Ellis ft. China Moses & Ian Shaw : The Spirit Of Christmas  Als Bandleader von James Brown hat Pee Wee Ellis Hits wie „Cold Sweat“ geschrieben – das Lied wird manchmal als der erste echte Funksong bezeichnet. Mit Ende 70 ist Ellis einer der letzten Überlebenden einer musikalischen Epoche, die schon längst legendär ist. Wenn so jemand sich auf das Weihnachtsfest konzentriert, dann weiß man: Jetzt kommt etwas Besonderes. Mit „The Spirit of Christmas“ präsentiert der Saxofonist eine Weihnachtsshow, die zugleich bewegend und funky, spirituell und sexy ist. Dazu holt sich Pee Wee Ellis Unterstützung von China Moses, einer der aufregendsten Jazzsängerinnen der Welt, und dem Waliser Ian Shaw. Kalter Schweiß? Nein, kalter Schnee! Staatstheater Darmstadt 9. 12., 20 Uhr

Thees Uhlmann Heimlich, still und leise hat sich Thees Uhlmann vom Tomte-Frontmann zu einem der solidesten Allround-Künstler Deutschlands gemausert. In den letzten sechs Jahren hatte er gar keine Zeit zum Musizieren – er musste sein drittes Buch fertig schreiben, die Autobiografie von Bruce Springsteen in ein Hörbuch verwandeln und dergleichen mehr. Jetzt endlich kommt der heiß ersehnte Nachfolger zu „#2“ von 2013: Junkies und Scientologen heißt die Platte, die einmal mehr mit den unmittelbaren, unverwechselbaren Thees-Uhlmann-Texten aufwartet. Eingespielt und aufgeführt mit brandneu geformter Band, veröffentlicht natürlich bei Grand Hotel van Cleef – Thees’ eigenem Label. Schlachthof Wiesbaden 12. 12., 20 Uhr

Unsere liebsten Veranstaltungen in Frankfurt: Tanz und Theater

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Frankfurt STAATSTHEATER MAINZTambora“ width=“200″ height=“300″ /> Foto: © Nadir Bonazzi

Tambora Von einer Aufführung, die den Titel eines Vulkans trägt, kann man wohl ein energiegeladenes Stück erwarten. Als der indonesische Tambora 1815 ausbrach, war dies im weltweiten Klima zu spüren. Die gleichnamige Tanzchoreografie von Giuseppe Spota (Foto) widmet sich jedenfalls der globalen Kraft der Natur. Das Klima bietet ohnehin genug Sprengstoff für Themenabende, aber wie sieht das Ganze dann als inszenierte Körperkunst aus?

Gemeinsam mit dem Ensemble von tanzmainz bringt Spota das auf die Bühne, was zugleich erschreckt und fasziniert – die Erde mit ihren natürlichen Gewalten. Dabei könnte das Spannungsfeld dieser Darbietung nicht größer sein: Von Naturkatastrophen wie Tsunamis, Tornados und Aschewolken bis hin zur kraftvollen Schönheit der Niagarafälle verkörpert die Natur für den Menschen Bedrohung und Sehnsuchtsort gleichermaßen. Staatstheater Mainz Premiere: 8. 12., 18 Uhr

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Frankfurt Pénélope Barbara Aumüller OPER FRANKFURT“ width=“300″ height=“200″ /> Foto: © Barbara Aumüller

Pénélope Zu Hause sitzen und auf die Rückkehr des tapferen Mannes warten? No way! In Gabriel Faurés Oper ist Odysseus’ Frau Pénélope die starke Figur, die vor Leben sprüht. Und statt ferner Götter stehen hier menschliche Emotionen im Vordergrund. Als Pénélope kehrt Mezzosopranistin Paula Murrihy mit einem Rollendebüt an die Oper Frankfurt zurück. Oper Frankfurt Premiere 1. 12., 18 Uhr

Unsere liebsten Veranstaltungen in Frankfurt: Kabarett

Tim Fischer FRANKFURTER HOF MAINZ
Foto: Sebastian Busse

Tim Fischer: Zeitlos Sein Stern ging vor 30 Jahren im Hamburger Schmidt Theater auf, nachdem er kurz davor aus Oldenburg nach Hamburg umgezogen und damit der reaktionären Provinz entkommen war. „In den Träumen war es natürlich New York, aber dem kam Hamburg damals schon sehr, sehr nahe“, sagte Tim Fischer im kulturnews-Interview zu diesem für sein Leben so wichtigen Schritt. Jetzt kommt Ausnahme-Chansonnier Tim Fischer mit Jubiläumsalbum auf Jubiläumstour und präsentiert alte und neue Chansons aus eigener und fremder Feder, die alle auch die Lebenswelt des Chansonniers aus unterschiedlichen Etappen widerspiegeln.. Der Schwerpunkt des Programms wie wie beim Album auf den Songs von Sebastian Krämer liegen. Frankfurter Hof Mainz 5. 12., 20 Uhr

CENTRALSTATION DARMSTADT Tahnee
Tahnee Foto: Foto: Guido Schröder

Tahnee Sie kommt eigentlich vom Ballett und vom Musical und macht jetzt Comedy. Zu diesem Wechsel sagt Tahnee selbst: „Ich habe es schon immer geliebt, auf der Bühne zu stehen. Man kann auch eine Hauptrolle anstreben im Musical oder im Schauspiel, aber was toll ist für mich in diesem Beruf – den ich auch als Berufung ansehe –, ist die Freiheit, auf der Bühne das sagen zu können, was ich möchte. In keinem anderen Beruf habe ich diese Freiheit, zwei Stunden eines Abends nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Kein Redakteur, kein Autor redet mir da rein. Das ist einfach toll!“

„Vulvarine“ heißt das neue Soloprogramm, mit dem Tahnee auf Tour ist, im Titel abgeleitet vom Superhelden Wolverine. Der Grund dafür ist klar: die Verbindung des Superheldennamens mit dem Wort „Vulva“. Tahnee sieht an Stelle der Wolverine-Stärken die Stimmbänder als ihre Waffen. Sie unterhält und greift auch an, wo es nötig ist – mit ihren Worten. Centralstadion Darmstadt 6. 12., 20 Uhr

Salut Salon FRANKFURTER HOF MAINZ
Foto: GABO

Salut Salon Das Crossover-Quartett kann alles, von Prokofiev bis Grönemeyer als Rausschmeißer. Dabei unterscheidet sich das Programm der vier Frauen zwischen dem instrumentalen Bereich, der demokratisch zusammengestellt wird, und den Liedern. Iris Siegfried, die zweite Geige des Quartetts sagte im kulturnews-Interview dazu: „Jeder darf auch seine eigene Geschichte erzählen und hat eigene Lieder geschrieben wie Angelika Bachmann mit „Wie tief kann man lieben“. Ich singe im aktuellen Programm ein Lied darüber, wie leidenschaftlich ich die zweite Geige spiele, denn das hat am Ende auch wieder was mit der Liebe zu tun: dass die zweite Geige manchmal erfolgreicher ist bei den Männern.“ Ach ja, das Programm heißt „Liebe“. Frankfurter Hof Mainz 13. + 14. 12., 20 Uhr

Unsere liebsten Veranstaltungen in Frankfurt: Klassik

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Frankfurt Akira Takayama/Port B Künstlerhaus Mousonturm“ width=“249″ height=“300″ /> Foto: Yasuyuki Emori

Akira Takayama/Port B Akira Takayamas „Wagner Project“ erfindet Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ gänzlich neu. Der Untertitel „A School of Hip-Hop“ verrät bereits, dass Takayama Wagners Rahmenhandlung historisch neu kontextualisiert. Ein Gesangswettbewerbs zur Zeit der Reformation wird hier als eine School of Hip-Hop in Form eines offenen Workshops neu gedeutet. Damit verarbeitet Takayama die Rolle von Kulturinstitutionen bei der Ausbildung gesellschaftlicher Strukturen, sowie der Bildung und des Transfers von Wissen – explizit vor dem Hintergrund der musikalisch wie gesellschaftlichen Veränderungen, die in den letzten Jahrhunderten stattgefunden haben. Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt 29. 11.–8. 12.

Unsere liebsten Veranstaltungen in Frankfurt: Ausstellungen

Chromatik MANNHEIM, MUSEUM ZEUGHAUS
Maurice Ruche: „Cube architectureé“, Sammlung mudac, Lausanne, 1975, 20 x 12 x 12 cm Foto: © Maurice Ruche Foto: Sammlung mudac Lausanne, Atelier de numérisation de la Ville de Lausanne

Chromatik Im Licht verbergen sich alle Farben – Glasprismen machen es sichtbar. Die Ausstellung zum Klang der Farbe in der modernen Glaskunst gibt einen ersten Eindruck vom kommenden Programm zum Thema Glas und Fotografie. Beides verbindet nicht nur das Material, sondern etwas ganz Wesentliches: Das Spiel mit dem Farbspektrum. Mannheim, Museum Zeughaus 1. 12.–26. 4. 2020

Uriel Orlow – Conversing with Leaves Es ist schon erstaunlich, was Pflanzen alles miterleben. Was auch für natürliche oder menschliche Katastrophen in der Welt passieren: Bäume bleiben stille Zeugen. Oft von historischen Konflikten verschont, überdauern sie ganze Generationen. Was sie wohl zu sagen hätten, wenn man sie denn fragen könnte … Für den Schweizer Multimediakünstler Uriel Orlow sind Bäume jedoch keineswegs stumme Wesen, sondern erzählende Akteure, die den Menschen durch die Weltgeschichte führen.

Betritt man Orlows immersive Arbeiten, lenken Bäume den Blick auf ein Geflecht von geschichtlichen Ereignissen und heutigen Bezügen: Da erzählen zum Beispiel drei sizilianische Bäume von ihren Erinnerungen an die Mafia, von Migration, feministischen Aktivistinnen und menschlichen Konflikten. Die pflanzlichen Protagonisten erscheinen in Videoprojektionen, Fotografien, Sounds und Installationen und führen auf einem Erkundungspfad durch die Ausstellungsräume.

An jeder Station begegnet man der Pflanzenwelt auf andere Weise: als Hinweis auf Zeitzeugen, die ihr Wissen in Interviews teilen, oder als mediale Botschaften, die man in Transportkisten aufspürt, aus denen sie von Kolonialmächten erzählen. Wir wissen es schon längst: Die Pflanzenwelt ist lebendiger Teil unserer Gesellschaft – Zeit, einer so widerstandsfähigen Lebensform mehr Beachtung zu schenken. Kunsthalle Mainz 29. 11.–23. 2. 2020

 

 

 

 

 

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