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Die besten Filme am Wochenende

Die besten Filme: Wer 4 sind
Wer 4 sindFoto: Eurovideo. Auf DVD und Blu-ray im Handel erhältlich

Von nicht mehr so freshen Rappern und ziemlich klugen Frauen: Hier sind die besten Filme am Wochenende. Es ist ein Primetime-Battle!

Wer 4 sind, Samstag, 20:15 Uhr auf ProSieben

Smudo, Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon sind heute in Rhyme-Ehren ergraute Raprentner und immer noch die erfolgreichste deutsche HipHop-Band – auch wenn der Grönemeyer-Faktor mit dem Alter immer mehr steigt. Aber, Alter!: Die Kinodoku „Wer 4 sind“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der „Sie ist weg“-Macher und widmet sich den Unterschieden der Jungs, äh: Herren. Die übrigens schon gemeinsam ihre Skills schärften, als die Mauer fiel. So ist die Geschichte der Fantastischen Vier auch eine Geschichte des Landes.

Kindergarten Cop, Samstag, 20:15 Uhr auf  ZDFneo

Wo das ganze Land zurzeit händeringend nach Arbeitskräften in der neuerdings systemrelevanten Berufsgruppe der Erzieher sucht – da hat Arnold Schwarzenegger schon längst die prima Idee: Ordnungshüter umschulen zum Dienst an der Spielzeugwaffe! Als Undercovercop in der Kita findet der taffe Mucki-Polizist seine härtesten Gegner in fiesen Windelträgern und neunmalklugen Sandkasten-Schurken. Der finale Showdown mit dem Killer ist da geradezu Urlaub.

Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen, Sonntag,  20:15 Uhr auf Sat.1

Es ist zwar „nur“ die Hollywoodversion von weiblichem, schwarzem Empowerment. Aber „Hidden Figures“ erzählt dennoch eine wichtige, bis dahin weitgehend unbekannte und unbekannt gehaltene Geschichte: Afro-Amerikanische Mathematikerinnen und ihr Beitrag zum ersten bemannten US-Raumfahrtprogramm und der Mondlandung. Taraji P. Henson, Octavia Spencer und Soulsängerin Janelle Monáe spielen die Wissenschaftlerinnen, Kevin Costner ihren weißen Vorgesetzten. Größte Konstante des Films: Hensons regelmäßiger Highheel-Trippelschritt-Marathon zu einem Klo, das sie als schwarze Frau bei der Nasa benutzen darf.

Weites Land, Sonntag, 20:15 Uhr auf Tele 5

Zur Qualität des bildstarken, monumentalen Westerns mit Gregory Peck als Ostküstenmann, der die rauen Sitten im Wilden Westen verabscheut, findet Regisseur Wiliam Wyler die besten Worte: „Ich habe nie eine große Tugend in der amerikanischen Tradition gesehen, einem Menschen auf die Nase zu hauen, wenn er etwas sagt, was einem nicht paßt. (…) Die Frage, die mich interessiert, ist, ob die Leute auch einem Vertrauen schenken, der nicht um sich haut.“