Die blaue Woche: Wir machen durch bis morgen früh!
Bei der Blauen Woche 2026 lädt das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter anderem dazu ein, sich die Nacht um die Ohren zu hauen.

Wer schon immer mal einem klassischen Konzert von der Abenddämmerung bis in den nächsten Morgen beiwohnen wollte – der ist bei der Blauen Woche des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg genau richtig. Vom 16. bis 26. Oktober fing die zweite Auflage statt, dieses Jahr unter dem Motto „Gegensätze ziehen sich an“: Vier Blaue Konzerte verbinden unterschiedliche Epochen, Klangwelten und Konzertformate.
Dabei werden die Gegensätze Tag & Nacht, Höhen & Tiefen, Harmonie & Dissonanz sowie Nähe & Distanz erforscht, wobei Kammermusik aufs große Orchester trifft, akustische Klänge auf Elektronik oder Improvisation auf festgelegte Werke.
Jedes Konzert findet an einem anderen Ort statt, damit man die Musik aus ungewohnten Perspektiven erlebt werden kann. Um eins davon herauszugreifen: Das eingangs erwähnte Durchmach-Konzert „Tag & Nacht“ ist am 16. Oktober in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dort treffen Kompositionen von Bach, Beethoven und Brahms auf Werke des Neue-Musik-Komponisten Arvo Pärt und des Jazzers Nils Frahm. Am Morgen gibt es Breathing Yoga, Kaffee und Croissants.
Die weiteren Konzerte bieten Musik von Donnacha Dennehy, Franz Schubert, John Adams, Giovanni Battista Pergolesi, Georges Delerue, Charles Ives, Daniel Nelson und Ralph Vaughan Williams.
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