Die Sünderin: Ist das noch ein Tabu oder ein Liebesfilm?
Da hat man sich drüber aufgeregt? Hildgedard Knef im deutschen Skandalfilm der 50er-Jahre, bei Arte und in der Mediathek.

„Die Sünderin“ läuft am 2. November bei Arte und ist bis Ende Februar 2027 in der Arte-Mediathek zu finden.
Marina (Hildegard Knef) stammt aus gutem Haus, wie man so sagt. Ihre Mutter betrog während des Krieges ihren Stiefvater. Marina wird von ihrem Stiefbruder verführt. So fällt die bürgerliche Familie auseinander und Marina steht allein da. Ihren Lebensunterhalt verdient sie fortan als Prostituierte. Bis sie sich in den gescheiterten Maler Alexander (Gustav Fröhlich) verliebt. Dieser droht aufgrund eines Hirntumors zu erblinden. Sie fahren nach Italien und finden ein kurzes Glück. Erfolglos versucht Marina, in ihrem alten Gewerbe das Geld für die Operation aufzutreiben.
Überraschend erklärt sich der Arzt, bei dem sich Alexander vorgestellt hat, zu einer kostenlosen Operation bereit. Nach dem Eingriff kann Alexander wieder sehen. Nach einer glücklichen Zeit lässt Alexanders Sehvermögen erneut nach. Auch eine weitere Operation kann die Erblindung nicht aufhalten. Alexander verliert den Lebensmut …
Durch die Darstellung von Prostitution, Sterbehilfe und Suizid ein Tabufilm im Deutschland der 50er-Jahre.
Film

Sehenswert
- Bestenlisten

Pünktlich zu Halloween: Acht Horrorfilme von 2026 im Ranking

Mumbo Jumbo im Kino: Ein Nilpferd kommt groß raus

Das Geheimnis der gestohlenen Maske im Kino: Mehr als ein Abenteuer

