KUNST

Digitale Museumsprogramme: #CollectingCorona und Jazz im Garten

Digitale Museumsprogramme
Museum Europäischer Kulturen. Bruno-Paul-Bau. Berlin-Dahlem, Arnimallee 25© Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Wenn die Besucher*innen nicht zu den Museen kommen können, kommt das Museumsprogramm eben nach Haus. Dafür haben die Staatlichen Museen zu Berlin jede Menge Einfälle für Digitale Museumsprogramme parat:

Sammelaktion #CollectingCorona

Unter dem Hashtag #CollectingCorona sammelt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) von  Menschen aus ganz Europa persönliche Eindrücke in Form von Texten, Fotos oder Videos, die ihren jeweiligen Corona-Alltag wiederspiegeln. Das MEK sammelt, erforscht, bewahrt, präsentiert und vermittelt Alltagskultur in Europa vom 18. Jahrhundert bis heute. Die Pandemie verändert derzeit den Lebensalltag aller Menschen. Welche Sorgen und Gedanken der veränderte Alltag mit sich bringt, und wie sich Europa gerade damit auseinandersetzt, möchte das MEK gerne genauer wissen und bittet um Zusendungen per Email. Weitere Infos zur Aktion gibt es hier.

Jazz im Garten

Die Neue Nationalgalerie ist nicht nur ein Ort visueller Kunst – hier fanden lange Zeit auch Livekonzerte statt. Bis 1978 gab es die Konzertreihe „Jazz in the Garden” und das „Metamusik Festival”. Musiker*innen wie Keith Jarrett, Art Blakey‘s Jazz Messengers, das Art Ensemble of Chicago, Karlheinz Stockhausen, Steve Reich, Brian Eno oder Tangerine Dream waren zu sehen. Auf dem Blog der Staatlichen Museen zu Berlin sind die Programme und Fotografien archiviert. Wer den Sound dazu noch einmal erleben möchte, kann sich das Musikprogramm auf der kuratierten Spotify-Playlist zu „Jazz in the Garden” und dem „Metamusik Festival” anhören.

Allein im Museum

Weitere digitale Museumsprogramme finden sich auf dem YouTube-Kanal der Staatlichen Museen zu Berlin. Unter anderem mit der Videoreihe „Allein im Museum“. Hier führen Direktor*innen der Staatlichen Museen zu Berlin durch die jeweiligen Sammlungen ihrer Häuser und stellen ihre Lieblingsobjekte vor.

Ein Blick auf das digitale Programm lohnt sich also. Wer auf den Geschmack gekommen ist und nach weiteren Eindrücken sucht, kann sich auf der Homepage der Staatlichen Museen zu Berlin umsehen. jb