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Doku-Tipp: „Die Concorde – Absturz einer Legende“

Die Schnauze des Concorde-Flugzeuges vor blauem Himmel
Bild: Vidicom/Bernard Charles

Die Titanic der Lüfte: Die Concorde ist eines der bedeutendsten Flugzeuge aller Zeiten. Jahrzehntelang war es das einzige Passagierflugzeug, das seine Gäste mit Überschallgeschwindigkeit beförderte. Tickets buchten die Leute nicht einfach, weil sie von Paris nach New York reisen wollten. Auch der Flug selbst war ein Erlebnis. Doch wie bei der Titanic hat eine Tragödie der Geschichte der Concorde ein brutales Ende gemacht. Am 25. Juli 2000 kam es zu einem katastrophalen Absturz, bei dem alle Menschen an Bord ums Leben kamen – plus vier Hotelgäste, sodass die Zahl der Opfer 113 beträgt. Seitdem ist die Concorde nie wieder geflogen – und Passagierflugzeuge mit Überschall sind ein Ding der Vergangenheit – vorerst.

Die Dokumentation „Die Concorde – Absturz einer Legende“ zeichnet nicht nur ein genaues Bild des schicksalshaften Absturztages. Die beiden Regisseur:innen Angela Volkner und Peter Bardehle erzählen auch die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Projekts. Dabei wird deutlich, dass die Concorde nicht das einzige Supersonic-Flugzeug war, das in Europa entwickelt wurde. So gab es in Moskau etwa das Konkurrenzmodell TU-144, genannt „Konkordski“, das erste Überschallflugzeug der Welt – das ebenfalls mit Abstürzen zu kämpfen hatte. Und der Film enthüllt auch, dass die Geschichte des kommerziellen Überschallflugs noch nicht zu Ende ist. Denn es gibt längst neue Prototypen, die bald in Betrieb genommen werden sollen.

„Die Concorde – Absturz einer Legende“ läuft am 29. Juli um 20.15 Uhr auf Arte. Danach ist die Dokumentation noch bis zum 27. August in der Mediathek verfügbar.

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