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Doku-Tipp: „Melania Trump“

Melania Trump
Foto: White House

Auch, wenn sich Donald Trumps Präsidentschaft dem Ende nähert: Den Schaden, den er angerichtet hat, werden weder die USA noch der Rest der Welt bald vergessen. Doch schon lange vor seiner politischen Laufbahn war The Donald bekannt, aus Film und Fernsehen, als Witz- und Hassfigur. Doch wie sieht es mit der Frau an seiner Seite aus? Die Dokumentation „Melania Trump: Dieses obskure Objekt der Macht“ wirft einen Blick auf die kontroverseste First Lady, die die USA je hatten.

Bis heute ist Melania Trump in gewisser Weise ein Mysterium geblieben. Das gilt für die Beziehung zu ihrem Mann wie für ihre politischen Ansichten. Ist sie ein Opfer ihres untreuen, lieblosen Gatten? Unterstützt sie seine faschistischen Ambitionen? Wie aktiv ist die Rolle, die sie im Weißen Haus spielt? Diesen Fragen will die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm in diesem Film beantworten.

Mit 26 Jahren ist Melania aus Slowenien nach New York gezogen. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium schwebte ihr eine Karriere als Model vor. Doch der Erfolg ist ausgeblieben, bis sie Donald Trump begegnet ist. Als der später zum Präsident wurde, wurde Melania auf einmal zur First Lady. Wie ihr Mann hat sie bis heute mehr als genug Fans. In ihrem Fall sind es Frauen, die Melania nacheifern, die ihre konservativen Ideale teilen, ihre Ehe romantisieren und ihren Kleidungsstil kopieren. Die „Women for Trump“ sind längst eine eigenständige politische Kraft.

Haïm spricht in ihrer Doku unter anderem mit dem Fotografen Alé de Basseville, einem persönlichen Freund Melania Trumps, und der Republikanerin Christina Hagan.

„Melania Trump – Dieses obskure Objekt der Macht“ läuft am 15. Januar um 23.20 Uhr. Doch schon jetzt ist der Film in der Mediathek verfügbar. Bis zum 11. November bleibt er noch online.

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