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Doku-Tipp: „Meryl Streep – Die unverstellte Göttin“

Meryl Streep
Foto: Collection Christophel

Das Irritierendste an Meryl Streep ist nicht, was für eine großartige Schauspielerin sie ist – obwohl sie das eindeutig ist. Seit Jahrzehnten ist sie eine lebende Legende, gilt vielen als vielleicht die Darstellerin aller Zeiten. Nein, dazu ist sie auch noch überaus bescheiden, umgänglich und scheinbar normal. Das allein unterscheidet Meryl Streep von vielen anderen sogenannten Schauspielgenies, die oft als schwierig oder exzentrisch gelten. Wenn Streep aber wirklich so ist wie wir alle – was ist dann das Geheimnis ihres Erfolgs? Dieser Frage versucht die Dokumentation „Meryl Streep – Die unverstellte Göttin“ auf den Grund zu gehen.

Mit drei Oscars, 21 Oscar-Nominierungen, neun Golden Globes, zwei BAFTAs und vielem mehr hat Streep mehr Auszeichnungen als viele ihrer Kolleg*innen zusammen. Mit Filmen wie „Kramer gegen Kramer“ (1980), „Sophies Entscheidung“ (1983) oder „Jenseits von Afrika“ (1985) hat sie in den 80ern die Filmlandschaft geprägt. Selbst hat sie ihren Erfolg als „unerklärliches Wunder“ bezeichnet – als sie für ihre Rolle als Margaret Thatcher in „Die eiserne Lady“ 2012 ihren dritten Oscar gewonnen hat. Privat gilt sie als bodenständig, hält sich oft aus der Öffentlichkeit zurück. Doch ihre klare Positionierung gegen Donald Trump etwa zeigt, dass Meryl Streep durchaus in der Lage ist, sich politisch zu Wort zu melden.

„Meryl Streep: Die unverstellte Göttin“ läuft am 4. Juli um 21.44 Uhr auf arte. Danach ist der Film noch bis zum 2. August in der Mediathek verfügbar.

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