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Doku-Tipp: „Napoleon. Der Tod hat sieben Leben“

Napoleon
Foto: © Tournez S'Il Vous Plaît Production

Am 5. Mai 1821, also vor 200 Jahren, ist Napoleon Bonaparte in der Verbannung gestorben. Er ist ohne Zweifel eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte Europas. Und das wusste er bereits zu Lebzeiten. Von Anfang an war Napoleon bemüht, den eigenen Mythos mitzuprägen. So hat er etwa die letzten Jahre seines Lebens auf St. Helena genutzt, um seine Memoiren zu schreiben. Zum Anlass seines 200. Todestags widmet der Sender arte dem französischen Kaiser einen eigenen Abend. Unter anderem läuft die neue Dokumentation „Napoleon. Der Tod hat sieben Leben“.

Der Film von Mathieu Schwartz greift sieben Schlüsselepisoden aus dem Leben Napoleons auf. Teil seiner eigenen Mythisierung war auch die Idee, dass er dem Tod widerstehen konnte. Sein Leben lang hat er nach Unsterblichkeit gestrebt. Und so geht die Dokumentation chronologisch auf Napoleons Begegnungen mit dem Tod ein. Unter anderem schildert sie Momente seiner Generallaufbahn, in denen er feindliches Kanonenfeuer auf scheinbar magische Weise überlebt hat. Ebenso hat er gemeinsam mit seiner Frau einen Anschlag überstanden, als er bereits Herrscher über Frankreich war. Und 1814, zum Rücktritt gezwungen, hat Napoleon gar versucht, sich umzubringen. Doch das Gift, das er schon lange bereithielt, zeigte keine Wirkung. Gestorben ist der große Feldherr zuletzt natürlich dennoch: In der Verbannung, sehr unspektakulär an Krebs.

„Napoleon. Der Tod hat sieben Leben“ läuft am 1. Mai um 20.15 Uhr auf arte. Danach ist der Film noch bis 29. Juni in der Mediathek verfügbar.

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