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Doku-Tipp: „Sophia Loren – Porträt einer Diva“

Sophia Loren
Bild: © Bridgeman Images

Sie ist einer der ikonischen Filmstars des 20. Jahrhunderts: Sophie Loren. Doch der Werdegang der italienischen Schauspielerin war alles andere als vorhersehbar. Die Dokumentation „Sophia Loren – Porträt einer Diva“ versucht, dem Menschen hinter der Ikone näherzukommen.

Als uneheliches Kind hatte Loren, gebürtig Sofia Villani Scicolone, keine einfache Kindheit im erzkatholischen Süditalien. Es war ihr Äußeres, das ihr zu ersten Erfolgen verholfen hat. Nachdem sie verschiedene Schönheitswettbewerbe gewonnen, als Modell und Komparsin gearbeitet hat, wurde sie schließlich von dem Filmproduzenten Carlo Ponti entdeckt. Er hat ihr den Namen Sophia Loren gegeben. Trotz der 22 Jahre Altersunterschied haben sich Loren und Ponti ineinander verliebt. 1957 – und nach rechtlichen Komplikationen erneut 1966 – haben sie geheiratet und blieben bis zu Pontis Tod 2007 ein Paar.

Nach ihrer Entdeckung wuchs Sophia Loren schnell zu einem international gefragten Filmstar heran. In den 1960er-Jahren wurde sie zu einem Sexsymbol, das auch in diversen Hollywood-Produktionen mitspielte. Dass Loren auch eine ernstzunehmende Schauspielerin war, hat sie mit Filmen wie „Und dennoch leben sie“ (1960) bewiesen. Für ihre Performance hat sie den Oscar als Beste Hauptdarstellerin gewonnen – und Konkurrentinnen wie Audrey Hepburn geschlagen. Im Laufe ihrer Karriere hat Sophia Loren vielen Menschen ganz Verschiedenes bedeutet – sie war Sexsymbol, Charakterdarstellerin, Skandalziel und galt lange als Sinnbild Italiens. Am 20. September dieses Jahres feiert sie ihren 87. Geburtstag.

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