FILM

Doku-Tipp: „Udo Jürgens – Soundtrack seines Lebens“

Udo Jürgens
Foto: NDR

Als einer von nur wenigen deutschsprachigen Musikern ist Udo Jürgens bis heute allen ein Begriff. Die Karriere des Allround-Entertainers hat viele Jahrzehnte umfasst und die Nachkriegszeit mitgeprägt. Im NDR ist an diesem Samstag die Dokumentation „Udo Jürgens – Soundtrack seines Lebens“ zu sehen, die das Leben des Stars anhand von Aufnahmen, Liedern und Interviews mit Weggefährt*innen nachzeichnet.

Geboren im Jahr 1934 als Jürgen Udo Bockelmann in Österreich, wusste der talentierte Jürgens schon früh, dass er professioneller Musiker werden sollte. Doch der Erfolg hat einige Zeit auf sich warten lassen. Erst, als Jürgens anfing, eigene Lieder zu schreiben, wurden die Leute aufmerksam. Seine Kompositionen hat der Künstler Weltstars wie Shirley Bassey, Caterina Valente oder Sammy Davis jr. überlassen. Im Jahr 1966 hat er den Grand Prix Eurovision de la Chanson für Österreich gewonnen. Songs wie „Griechischer Wein“ oder „Aber bitte mit Sahne“ kennt man bis heute.

Auch im neuen Jahrtausend ist Jürgens’ Erfolg nicht abgeflaut. Im Jahr 2004 hat er mit „Der Mann mit dem Fagott“ eine Art Autobiografie veröffentlicht, die später auch als Zweiteiler fürs Fernsehen verfilmt wurde. Und das Musical „Ich war noch niemals in New York“, randvoll mit seinen Songs, wurde zum Bühnenerfolg und schließlich zum Kinofilm.

2014 ist Jürgens verstorben, während er eigentlich noch auf Tournee unterwegs war. Er wurde 80 Jahre alt.

„Udo Jürgens – Soundtrack seines Lebens“ läuft am 20. Februar um 20.15 im NDR. Danach ist der Film noch in der Mediathek einsehbar.

Nichts verpassen! Einfach unseren Film-Newsletter abonnieren! Anmelden