FILM

Doku-Tipp: „Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten“

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Foto: NDR/Barry Z. Levine

Nie haben wir uns mehr nach Festivals gesehnt als jetzt. Bald ist es wieder soweit. Aber um die letzte Wartezeit noch zu überbrücken, gibt es jetzt eine Doku über das legendärste Musikfestival von allen im Fernsehen. „Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten“ nutzt zuvor unveröffentlichte Aufnahmen von den drei Tagen im Jahr 1969, um die einzigartige Atmosphäre einzufangen. Längst ist Woodstock nicht nur das Festival schlechthin, es gilt auch als Symbol für den „Summer of Love“ und die Friedensbewegung.

Der preisgekrönte Regisseur Barak Goodman erzählt von den drei Tagen im Sommer ’69. Damals hat niemand voraussehen können, welche Ausmaße das Festival annehmen würde. Die Organisatoren waren selbst vor allem daran interessiert, Geld zu machen. Doch sie haben die Anziehungskraft ihrer Veranstaltung unterschätzt. Junge Hippies aus dem ganzen Land sind nach New York geströmt, um da auf einer Farm drei Tage lang zu feiern. Auf der Bühne standen Künstler*innen wie Janis Joplin, The Who oder Jimi Hendrix. Insgesamt ist fast eine halbe Millionen Menschen angereist, um sie live zu erleben. Doch der Film zeigt weniger die musikalischen Acts als den Alltag in der Menge: Viele Zuschauer*innen waren viel zu weit weg, um die Bühnen zu hören, geschweige denn zu sehen. Stattdessen haben sie Gras geraucht, LSD genommen und nackt getanzt. Dass das alles vollkommen friedlich verlaufen ist, grenzt bis heute an ein Wunder.

„Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten“ läuft am 19. Juni um 21.50 Uhr im NDR. Danach ist der Film in der Mediathek verfügbar.

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