Dylan Dunlap: Kraft der Empathie
Mit seinem neuen Song „Seriously“ sendet Dylan Dunlap eine Botschaft an sein jüngeres Selbst: Hör auf dich selbst so ernst zu nehmen!
Müsste man die Musik von Dylan Dunlap mit nur einem einzigen Wort beschreiben, dann wären Begriffe wie Empathie, Kommunikation und Empfindsamkeit ganz vorne mit dabei. „Ich hoffe meine Musik ist eine Einladung dazu, sich wohl zu fühlen und zu wissen, dass es okay ist“, erzählt der aus Kalifornien stammende Songwriter.
Was genau er damit meint, wird klar, wenn man dem Mann beim Singen zuhört. Seine neue Single „Seriously“, die heute mitsamt eines Videos erscheint, ist eine in Musik gefasste Botschaft, die Dylan aus der Perspektive seines sterbenden Ichs an sein jüngeres Selbst verfasst hat. „I took myself too seriously/To be someone else when I coulda been me“, singt Dunlap in dem Refrain des Songs und spricht damit vermutlich allen aus der Seele, die mit Selbstzweifeln und Unsicherheit zu kämpfen haben.
,,[Der Song] handelt von mir und meinen Gedanken, die sich oft überschlagen“, sagt Dunlap über den Song. „Es geht darum, sich selbst viel zu ernst zu nehmen. Durch die Dinge, die ich durchmachen musste, konnte ich viel lernen und daran wachsen. Ich hoffe, dass ich meine Zuhörer*innen dazu anregen kann, dass sie auch darüber nachdenken, was sie so durchmachen.“
Dylan Dunlap engagiert sich für psychische Gesundheit
Die mitfühlenden Texte des Songwriters spielen dabei auch das Engagement wider, mit dem Dylan Dunlap sich dem Thema psychische Gesundheit widmet. Neben der Unterstützung der National Alliance on Mental Alliance beteiligt er sich auch an Organisationen wie Global Citizen und Autism Rocks. Dieser besondere Gemeinschaftssinn hat auch in seiner Musik einen zentralen Stellenwert und ist Ausdruck seiner eindringlichen Empathie. Denn auch über vermeintliche Tabuthemen gibt es Redebedarf, also: Let’s talk about it!
,,Ich möchte über unangenehme Themen sprechen, aber lasse es so aufpoliert klingen, dass die Hörer*innen denken, es wäre ein ganz normaler Pop-Song, obwohl es eigentlich um ernste Angelegenheiten geht. Ich nutze die Musik, um mich weniger einsam zu fühlen und vielleicht klappt das auch bei den Hörer*innen“.
Im Video zu seinem Song sind es vor allem die kleinen Momente, in denen er dieser Haltung Ausdruck verleiht: ,,I put on quite a show/Stuck to the script I wrote“, singt Dunlap in der Bridge des Songs in Wiederholung, während er sich im Video mit einem leichten Lächeln der Kamera zuwendet – fast so als würde er seinen Zuhörer*innen durch die Kamera hindurch in die Augen schauen.
Musik


Jigitz beweist mit 50 Ballerinas: Electro kann auch zart sein
- Tourneen

Fluppe auf Tour: Mit Poesie Richtung Weltuntergang
Hörenswert

Shinier World Tour: Art Garfunkel kommt nach Hamburg
Im Rahmen seiner Shinier World Tour ist Musiklegende Art Garfunkel auf Welttournee. Im Oktober spielt er in der Elbphilharmonie.

Dad Harmony: Schwedische A-cappella-Väter auf Tour
Es begann auf einem Junggesellenabschied, heute haben Dad Harmony Fans auf der ganzen Welt. Jetzt kommen die Schweden nach Deutschland.

Fast am Altar: Blondshells Fur Elise
Manchmal ist die schönste Metapher eine, die eigentlich gar nicht passt. Mit „Fur Elise“ veröffentlicht Blondshell alias Sabrina Teitelbaum einen Song, der klingt wie die vorletzte Szene eines Coming-of-Age-Films.