Eine solide Ausbildung als berufliche Perspektive in der Heimat

Berufliche Perspektiven

In unseren europäischen Regionen ist es völlig normal, dass Jugendliche durchaus mal genervt von der Schule sind. Einige unter ihnen denken sich, mit Traumberufen wie die der Schauspielerei oder Superstar brauche man die Schule schließlich nicht.

Anders ist das in ärmeren Ländern. Viele Kinder und Jugendliche erhalten nur begrenzt die Chance, Bildung zu erhalten. Es fehlen nicht nur Schulen und adäquat ausgebildete Lehrkräfte, sondern auch finanzielle Mittel, was Schulgelder und Materialien betrifft. Auf der anderen Seite erhalten glücklicherweise immer mehr Kinder und Jugendliche auch in Entwicklungsländern die Möglichkeit für adäquate Beschulung. Sie erreichen ihren Abschluss und können sich auf ihre Zukunft vorbereiten.

Doch wie sieht so eine Zukunft aus?

Vielen Jugendlichen fehlt die Zukunftsperspektive, weil Berufsschulen nur begrenzte Ausbildungsberufe anbieten können. Es fehlen Lehrkräfte, Räume und Gelder.

 Damit diese Jugendlichen ihre Heimat nicht verlassen müssen und sich diese Situation ändern muss, wurde die gemeinnützige Organisation Friedrich Hospitality Foundation ins Leben gerufen. Durch Spenden finanzierte Projekte können in die Tat umgesetzt und den Jugendlichen eine größere Chance auf ihren Traumberuf ermöglicht werden.

Die Friedrich Hospitality Foundation (kurz: FHF) setzt sich zum Ziel, Jugendlichen auch nach dem Schulabschluss Orientierung zu verschaffen. Als Herzensangelegenheit angesehene Projekte sollen den Jugendlichen ermöglichen, den Weg ins Gastgewerbe zu öffnen. Dadurch können ärmere Länder wie Mosambik zukünftig besser mit Tourismus umgehen und bessere Einnahmen erzielen.

Die FHF arbeitet und lebt nach 10 Leitlinien, die Verantwortung, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Respekt, Fairness, Würde, Gemeinwohl, Gleichberechtigung, Neutralität und Nachhaltigkeit vermitteln. Diese gelten als Handlungsorientierungen bei der Arbeit und im privaten Leben.

Als gemeinnützige Organisation ist die FHF auf Spenden angewiesen. Durch erhaltene Gelder können erste Projekte begonnen werden.
 Eines davon ist der Bau einer Schulungsküche in Vilankulo, Mosambik.
 Die lokale Berufsschule kann bereits die Ausbildungsberufe Handwerker, Maurer, Elektriker und Barkeeper anbieten.

Um im Gastgewerbe und somit im Tourismus mehr Möglichkeiten zu entwickeln, soll in Zukunft die Ausbildung als Koch und Küchenhilfe angeboten werden. Hierfür wird jedoch eine voll funktionsfähige Schulungsküche benötigt, die durch Spenden und Sachspenden finanziert wird.

Zusätzlich fehlt es in Mosambik an adäquat ausgebildeten Köchen, die als Lehrkraft für die Jugendlichen fungieren können. Daher sollen nach dem Bau der Schulungsküche deutsche Experten eingeflogen werden. Diese trainieren die Lehrkräfte vor Ort, damit die Ausbildung der Jugendlichen erfolgen kann.

Durch die Organisation sind viele Jugendliche nicht gezwungen, ihren Heimatort zu verlassen. Sie können bei ihren Familien bleiben und sie auf vielen Ebenen unterstützen. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, im Gastgewerbe tätig zu werden und zum verbesserten Tourismus beizutragen. Sie können ihren Traum leben und auch nach dem Schulabschluss ein Ziel vor Augen sehen.

Schlussendlich ist es nicht nur für den einzelnen Jugendlichen gut, eine Ausbildung in der Heimat durchführen zu können, sondern auch für die gesamte Struktur des Landes. Mehr gut ausgebildete Menschen machen ein Wachstum der Städte möglich und tragen zur Weiterentwicklung bei.

Autor: Florian Maier

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