BÜHNE

„Elbphilharmonie Hilfsfonds“ für freiberufliche Musiker*innen

Elbphilharmonie Hilfsfonds zeigt Solidarität mit freischaffenden Musiker*innen.
Foto: Maxim Schulz

„Solidarität in Zeiten von Corona“: Auch die großen Konzerthallen Hamburgs haben alle Vorstellungen bis Ende April abgesagt – allen voran die Elbphilharmonie und die Laeiszhalle. Dies trifft freiberufliche Künstler*innen besonders hart. Denn jedes ausgefallene Konzert bedeutet verlorenes Geld. Deshalb haben heute die HamburgMusik GmbH, der NDR und die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette den „Elbphilharmonie Hilfsfonds“ gegründet. Sie sind die größten klassischen Musikveranstalter der Stadt.

„Ich freue mich sehr“, sagt Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle. „Es steht bereits ein niedriger sechsstelliger Betrag zur Verfügung, mit dem wir sofort loslegen können.“ Das Geld für den Fonds stammt dabei vom Publikum selbst: Denn viele Konzertkunden haben schriftlich darauf verzichtet, die Karten zu abgesagten Veranstaltungen erstattet zu bekommen. Auf diese Weise können sie trotz der Ausfälle die mitwirkenden Künstler*innen unterstützen. Doch die Initiatoren laden zugleich weitere Veranstalter zur Beteiligung ein.

Der Hilfsfonds richtet sich ausschließlich an nicht fest angestellte Künstler*innen aus allen Ländern. Wer eigentlich im Zeitraum bis zum 30. April in der Elbphilharmonie oder der Laeiszhalle aufgetreten wäre, kann nun auf finanzielle Hilfe hoffen. Sowohl Solokünstler als auch Ensembles können diese beantragen und bis zu 2 500 € erhalten. Dazu müssen sie lediglich ein Formular auf der Webseite der Elbphilharmonie ausfüllenmj