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Elena Fischer kommt zum Harbour Front Festival 2026

Portraitfoto Elena Fischer, die mit ihrem neuen Roman „Wirf einen Stein“zum Harbour Front Literaturfestival 2026 nach Hamburg kommt
(Foto: Alexander Conrads/Diogenes Verlag)

Elena Fischer stellt ihren lang erwarteten zweiten Roman „Wirf einen Stein“ vor – und es stehen auch schon weitere spektakuläre Namen für das Literaturfestival in Hamburg fest.

Die ersten Namen des Line-ups würden enthüllt, und nach dem gelungenen Neustart im vergangenen Jahr verspricht das Harbour Front auch 2026 ein Spektakel zu werden.Das Harbour Front Literaturfestival findet vom 19. September bis 11. Oktober 2026 in Hamburg statt. An mehr als 20 Spielorten versammelt es internationale Bestsellerautor:innen, Debütant:innen, Politiker:innen, Künstler:innen sowie Wissenschaftler:innen zu Lesungen, Gesprächen, Konzerten und Sonderformaten.

Wir haben die drei Höhepunkte aus dem bisher feststehenden Programm ausgewählt.

Elena Fischer

Elena Fischer war 2023 mit „Paradise Garden“ für den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals nominiert. Nun kehrt sie mit ihrem zweiten Roman nach Hamburg zurück. „Wirf einen Stein“ erscheint am 22. Juli bei Diogenes.

Worum geht es in „Wirf einen Stein“?

Joseph ist einsam und hadert mit seinem Schicksal, nicht erst, seit seine Frau Lis mit dem gemeinsamen Sohn in die Stadt gezogen ist, weil sie den Alltag auf dem Hof nicht mehr ausgehalten hat. Wahrlich etwas Besonderes in den Sechzigerjahren auf dem Land. Zum Glück ist da noch Ada, Lis‘ ältere Schwester, mit der sich Joseph schon immer sehr verbunden fühlt. Und dann steht plötzlich die 20-jährige Birdie vor seiner Tür, geschwächt und auf der Flucht vor ihrer Familie. Lis, Ada und Birdie – sie werden ihrem eigenen, aber auch Josephs Leben eine ganz neue Richtung geben.

2. 10. St. Pauli Kirche

Manuel Bittorf / Betterov

Erst die Bühne, jetzt der Roman: Manuel Bittorf, geboren 1994 in der Nähe von Eisenach, wurde unter dem Namen Betterov als Musiker bekannt und gehört heute zu den markantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsmusik. Mit den Alben „Olympia“ und „Große Kunst“ erzählte er von Provinz, Aufbruch und den Sehnsüchten einer Generation zwischen Überforderung und Hoffnung. Nun erscheint am 1. Oktober mit „Goldener Retriever“ sein Debüt als Romanautor bei Gutkind.

Worum geht es in „Golden Retriever“?

Mitten auf der Straße kommt Max wieder zu sich. Um ihn herum Blaulicht. Was zum Teufel ist passiert? Er ist doch gerade erst mit seinem besten Freund Chau hier angekommen, in ihrem neuen Leben. Nach einer letzten wilden Party in der Provinz sind sie in den ICE – raus aus dem Osten, rein nach Westberlin. Im noblen Stadtteil Grunewald wohnen sie im einzigen Plattenbau weit und breit, völlig verloren zwischen Prunkvillen und Ferraris. Und dann ist da noch Kiki, Max‘ erste große Liebe, die jetzt in München lebt. Ein nächtlicher Zufall bringt Max und Chau auf eine Geschäftsidee, die ihr frisch begonnenes Studium schnell in den Hintergrund rücken lässt. Ihr Plan funktioniert – bis er zum Staatsakt wird.

3. 10. Laeiszhalle

Elias Hirschl

„Elias wer?“ Bis vor Kurzem hätten sich auch Kenner nur die Augen gerieben. Plötzlich aber ist er da! Elias Hirschl! „Ja, natürlich! Der Hirschl!“ sagen mittlerweile alle Kenner oder solche, die sich dafür halten. Oder bieten sogar ungefragt die Duzfreundschaft an: „Klar, der Elias ist eine ganz ganz große Begabung.“ Und kein Weg geht mehr am Shootingstar der deutschsprachigen Literaturszene vorbei. Die Feuilletons überschlagen sich seit einiger Zeit, wenn es um den 32-jährigen in Wien geborenen Musiker, Slam-Poet, Literatur- Theater- und Radioautor geht. Und auch seine Zuhörer lieben ihn (Publikumspreis beim Bachmannpreis 2022). Nach Hamburg kommt er mit seinem aktuellen Roman „Schleifen“.

Worum geht es in „Schleifen“?

Franziska leidet als Kind an einer Krankheit, die kaum zu erklären ist: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort selbst. Ein Wort genügt, und der Körper reagiert. Mit Hilfe eines jungen Mathematikers entdeckt sie, dass Wörter aus toten Sprachen ihr helfen, sich gegen ihr Leiden zu schützen. Aus dieser Erfahrung wächst ein gemeinsames Projekt: die Suche nach einer Sprache, die eindeutig ist, nicht verletzt, nicht außer Kontrolle gerät. „Schleifen“ fragt – hochaktuell – wie sehr Sprache bestimmt, was wir für richtig halten.

30. 9. Literaturhaus

Außerdem bereits für das Harbour Front Literaturfestival 2026 bestätigt: Caroline Wahl, Lily King, Bela B Felsenheimer, Ronja von Rönne, Juli Zeh, Nino Haratischwili.

Eröffnet wird das Festival von der südkoreanischen Nobelpreisträgerin Han Kang.

Alle Infos zum Festival gibt es auf der Homepage vom Harbour Front Literaturfestival 2026

Wer sich für das Harbour Front Literaturfestival interessiert, sollte auch die Termine der Lesereise von Lilli Tollkien checken

 

 

 

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