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Expressway Sketches: Surfin’ the Day lovin’ the Night

Expressway Sketches – Surfin’ the Day lovin’ the Night
(klaeng-records)

Der Surfrock-Sound von Expressway Sketches ist rauer und jazziger als der von blond gelockten Sixties-Surfboys – ein großer Retro-Spaß.

Was nur Tarantino-Hardcore-Fans wissen: „Misirlou“, dieses geniale, feurige Gitarren-Instrumental, das über die Anfangssequenz von „Pulp Fiction“ fegt, hat seinen Ursprung in der östlichen Mittelmeerregion. Interpret Dick Dale, „The King of Surf Guitar“, lernte es in den Fünfzigern von einem libanesischen Onkel. Ähnlich exotische Einflüsse können auch die Expressway Sketches als Inspiration für ihre Kunst angeben.

Expressway Sketches verbinden Surf- mit Latin- und Krautrock

Die Band, deren vier Mitglieder in vier verschiedenen Städten leben, komponiert eigene Songs im Stile des Sechziger-Jahre-Surfrock: stakkatohafte Gitarren, Bass mit viel Twang und Effekten. Aber auf ihrem dritten Album hat die deutsch-österreichische Band auch Latin- und Krautrock-Einflüsse zugelassen. Die Spielfreude ist dem Quartett in jeder Sekunde anzumerken. Die Expressway Sketches toben sich an Vintage-Instrumenten aus: Fender Gitarren wimmern, Wurlitzer Piano und Hammond glühen. Der Sound der vier ist rauer und jazziger als der der blond gelockten Sixties-Surfboys – ein großer Retro-Spaß.

„Surfin’ the Day lovin’ the Night“ ist am 14. 11. auf Klaeng-Records erschienen.

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