Zum Inhalt springen

Hybride Konzert- und Musiktheater-Formate beim Festival Neuer Musik

Zu sehen ist eine Grafik in blau-weiß zur Eventreihe „Sommer in Stuttgart“

Eine poetische Klangwanderung, magische Räume, digitale Abenteuer und Musik als Statement erwarten dich beim „Festival Neuer Musik – Sommer in Stuttgart“.

Mit einem außergewöhnlichen Programm abseits des Mainstreams lockt unter dem Motto „Sommer in Stuttgart“ ein ganz besonderes „Neue-Musik-Festival“ am 16. Juli in die Liederhalle Stuttgart sowie am 22. und 23. Juli in das Theaterhaus.

Das Programm aus acht Konzerten und einer Podiumsdiskussion feiert den Sommer in Stuttgart, setzt sich aber auch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander – verpackt in bemerkenswerte Inszenierungen.

Konzerte füllen den Silchersaal und das Theaterhaus mit eindrucksvollen Klanglandschaften

Den Auftakt macht am 16. Juli die Solitude einer einzelnen Bassklarinette und eröffnet das erste Konzert der Eventreihe „Poética del Camino“, komponiert von Alberto Posadas. Unter anderem inspiriert von Gedichten Wilhelm Müllers aus dem berühmten Schubert-Zyklus, Texten von Antonio Machado, Jorge Manrique und Hermann Hesse nimmt der Komponist Posadas das Publikum mit auf einen ganz persönlichen Weg und gibt den Zuhörenden Raum, ihrer eigenen Art des Hörens nachzuspüren. Auf die Bühne gebracht wird das Konzert von drei renommierten baden-württembergischen Ensembles: dem Ensemble Recherche, den Neuen Vocalsolisten und den Musiker:innen vom Ensemble Ascolta.

Im Anschluss an das Posadas-Konzert setzt sich das Musikprogramm abends fort: Lisa Streich präsentiert „Nebensonnen“ für Klarinette und Streichtrio und greift damit die Poesie des vorausgehenden Konzertes auf. Darauf folgen Jonah Havens „Slip letting by Hand“ für Violine und Violoncello, Vito Žuraj „Ruée für Klarinette solo“ und Kristine Tjøgersens „Habitat für Streichtrio“. Die Musiker:innen des Ensemble Recherche schließen die Reihe mit einem eindrucksvollen Konzerterlebnis unter dem Titel „Lebensräume“.

Am Wochenende erkundet das Festival im Theaterhaus Stuttgart in 2022 erneut hybride Konzert- und Musiktheater-Formate: Mit „Looking out into a Room“ bringt Ricardo Eizirik das Publikum vor Ort und im Internet am 22. Juli mit einem dynamischen Konzerterlebnis in Bewegung. Im Anschluss zeigen mehrere junge Künstler:innen unter dem Titel „Young Digital Adventures“ eine vom Digitalen inspirierte, bilderreiche Erzählung in Konzertform.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von ECLAT Festival / MdJ Stuttgart (@mdjstuttgart)

Thema Ukraine-Krieg: Reaktion und Spiegelung

Auf den Krieg in der Ukraine antworten die Macher:innen des Festivals mit zwei Konzerten ukrainischer Musiker, einmal im Zuge der Improvisations-Session mit Maxim Kolomiiets und Dmytro Radzetskyi am 22. Juli sowie mit dem Konzert vom Radz quartet am 23. Juli. Eine Podiumsdiskussion ergänzt das Musikprogramm, jeweils am 22. und 23. Juli.

Das Festival wird von Musik der Jahrhunderte veranstaltet. Der Kulturverein ruft zudem zur Unterstützung des Nothilfefonds für Künstler:innen in der Ukraine von der Stuttgarter InterAKT Initiative e.V. auf. Hier geht es zu Initiative.

Weiterführende Informationen zu Programm und Veranstaltungen sowie die Tickethotline finden sich aktuell im Terminkalender von Musik der Jahrhunderte.

Nichts verpassen! Einfach unseren Kultur-Newsletter abonnieren! Anmelden