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„Genug“: Fee Penafiel und die Flughafenkontrolle

FEE PENAFIEL_Die Wolken über uns_Pressefoto 06_Copyright Christoph Seubert

In ihrer neuen Single „Genug“ erzählt Fee Penafiel die Geschichte einer unglücklichen Beziehung anhand von Alltagsgegenständen.

Fee Penafiels neuer Song „Genug“ beginnt mit Socken. Aber allen Zuhörenden wird sofort klar, dass es hier nicht um Socken geht. Die Socken, die alltäglichen Gegenstände, führen die Sängerin zu den großen, lebensverändernden Fragen hin. Socken und ein zu schwerer Rucksack erzählen zu treibenden Drums und schnodderigen Gitarren die Geschichte einer belasteten Liebe. „Der Rucksack ist schon schwer/Du wirfst mir noch ein paar Socken hinterher/Das Gepäck ist eh schon viel zu schwer/Ich frag mich, wie’s wohl ohne dich wär.“ Für die Last der unglücklichen Beziehung steht die Last des viel zu schweren Rucksacks.

Aus diesen Zeilen hört man einen leisen, verzweifelten Aufschrei. Immer wieder ist da diese Frage: Wie wäre es wohl ohne dich? Die Beziehung lastet schwer auf dem Gemüt wie der Rucksack auf dem Rücken. Der Refrain „Genug ist genug“ weist auf einen Moment der Entscheidung hin. Die Trennung bahnt sich an. Mit dieser Trennung verbindet sich auch Hoffnung. Aber es bleibt unklar, ob es wirklich so weit kommt. Denn so plötzlich wie wir die Reise des Pärchens im Song zu verfolgen beginnen, so plötzlich verlassen wir sie auch schon wieder. An der Flughafenkontrolle, wo sie der Mitarbeiter darauf hinweist: Dieser Rucksack ist zu schwer.

„Genug“ ist die zweite Single von Fee Penafiels Album „Die Wolken über uns“, das im September erscheint. Die Singer/Songwriterin aus Frankfurt will mit ihrer Musik „ehrliche Texte, echte Geschichten“ transportieren und kreiert damit einen ganz eigenen poetisch-persönlichen Ton. In ihrem Uptempo-Song erzählt Fee von zwei Menschen, die sich dem, was sie haben, nicht sicher sind. Die an dem, was sie haben, leiden, und aneinander vorbeireden. Die scheiternde Beziehung endet noch nicht. Aber Fee Penafiel hat für den Schmerz dieser Beziehung einen Ausdruck gefunden.

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