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Sonnige Sommervibes: „Esquina do Sol“ von Mari Froes
Mari Froes singt auf ihre Debütalbum „Esquina do Sol“ über das Leben. Es ist eine tiefe poetische Auseinandersetzung, die gute Laune macht.

Bisher war Mari Froes in ihrem Schaffen selten so intim wie auf ihrem jetzt erscheinenden Debütalbum „Esquina do Sol“. Die brasilianische Singer/Songwriterin verhandelt essenzielle Erfahrungen des menschlichen Lebens. Es geht um Heimat, Sehnsucht und selbstverständlich um die Liebe. Das Album ist voller persönlicher Geschichten, in denen sich zugleich viele Menschen, vor allem solche, die jung sind oder es mal waren, wiederfinden dürften.
Froes fängt das Gefühl ein zwischen Bewegung und Stillstand, Distanz und Nähe, Ankommen und Aufbrechen. Sie singt von starken Leidenschaften und Neuanfängen und fügt dem Ganzen einen Hauch Spiritualität hinzu. So ist der Name des Albums (zu Deutsch in etwa: sonnige Ecke) an die Tarotkarte „Die Sonne“ angelehnt. Die steht für Klarheit, Erleuchtung und den hoffnungsfrohen Beginn eines neuen Tages. Die südamerikanische Sonne, die in Froes’ Musikvideos immer scheint, klingt durch die organischen Rhythmen und akustischen Arrangements hindurch, und man meint fast, sie auf der eigenen Haut zu spüren. Das alles klingt erfrischend zeitlos und doch modern. Den üblichen Elementen des Indiepop werden typisch brasilianische Sounds beigemischt. „Esquina do Sol“ bringt eine ansteckende Leichtigkeit mit sich.
Es ist ein Album, das wie für den Sommer geschrieben ist. Da passt es sehr gut, dass die Künstlerin diese Vibes auf die europäischen Festivals und Konzertbühnen bringt, unter anderem auch nach Deutschland und in die Schweiz, bevor sie dann im Herbst zu ihrer großen Nordamerika-Tour aufbricht. Erstmal erscheint aber diesen Freitag ihr neues Album. Und dafür hätte es keinen geeigneteren Starttermin geben können als mitten in den Sommerferien.
Musik


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