Helene Bukowski ist mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ unterwegs
Ihr neuer Roman war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, jetzt geht Helene Bukowski mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ auf Lesereise.
1985 nimmt sich eine junge Pianistin in Neubrandenburg das Leben. Jahrzehnte später stößt die Schriftstellerin Helene Bukowski auf ihre Geschichte. Behutsam nähert sie sich Christina, sucht in ihrer Biografie nach Rissen und Erschütterungen, aber auch nach Augenblicken großen Glücks. Sie lernt einen Vater kennen, der in der Tochter seine eigenen Träume verwirklichen will, eine Mutter, die es liebt, zu fotografieren, und ein Klavier, das unverrückbar in der Wohnung steht. Bukowski folgt Christina nach Berlin, an die Spezialschule für Musik, mit ihren kalten Übungsräumen und dem täglichen Drill. Später nach Moskau, zum Studium am Konservatorium, durch sturzbachartigen Regen und Nächte voller Schnee. Und sie findet eine Krankheit, für die es erst heute eine Diagnose gibt.
Helene Bukowski, geboren 1993 in Berlin, studierte am Literaturinstitut Hildesheim. 2019 erschien ihr Debütroman „Milchzähne“, der für das Kino adaptiert wurde. 2022 folgte „Die Kriegerin“. Ihre Bücher wurden vielfach besprochen und in mehrere Sprachen übersetzt. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin wieder in ihrer Geburtsstadt und der Niederlausitz.
Helene Bukowski geht mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ auf große Lesereise
10. 4. Hamburg, Karoline
15. 4. Berlin, Stasi-Zentrale/Campus für Demokratie
7. 5. Berlin, Literarische Colloquium Berlin
8. 5. Neustrelitz, Frau Rilke Buchladen
4. 6. Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus
2. 7. Ladenburg, Glashaus um Reinhold-Schulz-Waldpark
17. 9. Freiburg, Literaturhaus Freiburg
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