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Hitze, Wochenende, Bücher: Diese Neuerscheinungen solltest du nicht verpassen

Bücher, Hitze, Wochenende: Zu sehen ist ein Frau im Jeansrock auf einer gestreiften Decke, mit einem E-Reader in der Hand.
Lesen geht immer: Auf dem Balkon, am Strand oder gemütlich auf der Decke im Park.Foto: perfecto_capucine via Pixabay

Romane, Kurzgeschichten, oder doch lieber ein Krimi? Hier findest du lesenswerte Neuerscheinungen für dein Sommerwochenende.

Es ist Sommer, es ist heiß! Zeit, sich ein Buch zu schnappen und etwas abzuschalten. Welche neuen Bücher du an einem Wochenende im Sommer garantiert verschlingst, erfährst du hier bei kulturnews – kompakt zusammengefasst und mit einem Link zum direkt Shoppen.

Von Verkaufsschlagern über Neuerscheinungen bis zu wirklich guter Literatur ist in dieser Auswahl sicher auch ein Buchtipp für dich dabei. Hier kommen die besten Bücher für dein Hitzewochenende 2022 mit Victor Jestin, Helene Hegemann und Paolo Riva.

5. „An der Grasnarbe“ von Mirjam Wittig

Buchcover mit Text: „An der Grasnarbe“ von Mirjam WittigDer Debütroman „An der Grasnarbe“ von Mirjam Wittig erzählt von einer jungen Frau, die aus der Großstadt aufs Land flieht. Neben der Selbstfindung der Ich-Erzählerin thematisiert der Roman weitere große Themen: In „An der Grasnarbe“ treffen innere und äußere Landschaften aufeinander, die nicht nur durch die Klimakrise ins Wanken geraten. Doch nichts davon fühlt sich forciert an, Noas Gedanken, ihre Konversationen mit anderen klingen echt und unverfälscht – vielleicht, weil die Autorin selbst Zeit auf einem Bauernhof in den Bergen verbracht hat. Nach der Lektüre bekommt man Lust, es ihr gleichzutun.

Suhrkamp, 2022, 189 S., 23 Euro

Eine Leseprobe von Mirjam Wittigs „An der Grasnarbe“ gibt es hier. Die komplette Rezension zum Buch liest du hier.

4. „Hitze“ von Victor Jestin

Buchcover mit Text: „Hitze“ von Victor JestinDer erst 25-jährige Franzose Victor Jestin legt mit seinem Debüt „Hitze“ den Roman des Sommers vor. Das Buch dreht sich um den 17-jährige Léonard. Während seine Altersgenossen bei Rekordhitze feiern, trinken und unbedingt noch ein Mädchen klarmachen wollen, taumelt er alleine und übermüdet durch die letzten Stunden seiner Sommerferien auf einem französischen Campingplatz. Gleich der erste Satz von „Hitze“ geht in die Vollen: „Oscar ist tot, weil ich ihn beim Sterben zugesehen habe, ohne mich zu rühren.“

Kein & Aber, 2020, 160 S., 20 Euro
Aus d. Franz. v. Sina de Malafosse

Eine Leseprobe von Victor Jestins „Hitze“ gibt es hier. kulturnews hat mit dem Autor gesprochen, das Interview findest du hier.

3. „Nachtschwärmerin“ von Leila Mottley

Buchcover „Nachtschwärmerin“ von Leila MottleyLeila Mottley wirft in „Nachtschwärmerin“ einen gnadenlosen Blick auf den Rassismus, Sexismus und Klassismus in den USA. Dass es sich bei „Nachtschwärmerin“ um den Debütroman von Leila Mottley handelt, den sie mit gerade einmal 17 Jahren geschrieben hat, erweist sich nicht etwa als Schwäche, sondern als vielleicht größte Stärke des Buchs. Ein Roman über eine junge Protagonistin, die schlimmsten Seiten einer Gesellschaft und den Kampf dieser jungen Frau für alle, die sie liebt.

Ecco, 2022, 416 S., 22 Euro
Aus d. Engl. v. Yasemin Dinçer

Die komplette Rezension zum Buch liest du hier.

2. „Schlachtensee“ von Helene Hegemann

Buchcover „Schlachtensee“ von Helene Hegemann„Ich lief auf die Wolga zu, zog im Gehen meine Klamotten aus. Ich blieb so lang unter Wasser, bis mein Körper wieder atmen wollte.“ schreibt Helene Hegemann in einer ihrer 15 Kurzgeschichten in „Schlachtensee“. Mit luzidem Blick und großer sprachlicher Wucht steigert Helene Hegemann die Effektivität ihrer berüchtigten Schockeffekte in diesem Band noch mal. Nach und nach setzt sich ein perfide konstruiertes Psychogramm unserer Gesellschaft zusammen, und das ist so verstörend und beglückend zugleich.

Kiepenheuer & Witsch, Köln 2022. 272 S., 23 Euro

Eine Leseprobe von Helene Hegemanns „Schlachtensee“ gibt es hier. Die komplette Rezension zum Buch liest du hier.

1. „Flüssiges Gold“ von Paolo Riva

Buchcover „Flüssiges Gold“ von Paolo RivaIn diesem „Bella-Italia-Krimi“ widmet sich Commissario Lucas seinem ersten Fall. Nachdem er seinen Job in Venedig an den Nagel gehängt hat, arbeitet er nun im größtmöglichen Idyll. La dolce Vita calling? Eher nicht. Denn auch in dem schönen Städtchen Montegiardino, das sich am Flusslauf des Arno in die sanften Hänge der Toskana schmiegt, lauern Abgründe. „Flüssiges Gold“ ist der Start einer neuen Serie, die mit einem ziemlich sympathischen Ermittler besticht. Ein Wohlfühlkrimi für alle, die gerade ein Stück Urlaub zum Lesen brauchen.

Hoffmann und Campe, 2022, 304 S., 16 Euro

Die komplette Rezension zum Buch liest du hier.

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