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Jane Gardam: Bell und Harry

Mit feinem britischen Humor erzählt Jane Gardam von kleinen Abenteuern und einer großen Freundschaft.

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„Um den Hof stand die quadratische Befestigungsanlage aus gemauerten Scheunen und Schafställen, und darüber in der Ferne, lag das Hochmoor in leuchtendem Rosa-Gelb, ganz verschwommen von der Hitze.“ In einem guten Urlaubsbuch bleibt das Smartphone ausgeschaltet, aber da besteht bei Jane Gardams im Original bereits 1981 erschienen Roman „Bell und Henry“ ja auch keine Gefahr: Um der Hektik in London zu entkommen, verbringen die Batemans die Ferien auf dem Land in Yorkshire. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten, bei denen die unterschiedlichen Mentalitäten von Stadt- und Landmenschen aufeinander prallen, arrangiert man sich: Fortan verbringt die Intellektuellenfamilie jeden Sommer in dem alten Farmhaus, und besonders zwischen ihrem kleinen Sohn Harry und Bell, dem jüngsten Sohn der Vermieter, entwickelt sich eine große Vertrautheit. Mit einem wunderbar altmodisch klingendem Tonfall und feinem britischen Humor erzählt Gardam von kleinen Abenteuern und einer großen Freundschaft.

Jane Gardam Bell und Harry

Hanser Berlin, 2019, 192 S., 20 Euro

Aus d. Engl. v. Isabel Bogdan

HÖRBUCH bei Hörbuch Hamburg

gelesen v. Marion Martienzen u. Jonas Minthe

 

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