John Cale bringt orchestrierten Groll nach Deutschland
Auch mit 82-Jahren ist bei Artrock-Legende John Cale nicht an Schaukelstuhl und Füße hoch zu denken. Im Gegenteil: Er ist so zornig wie nie zuvor. Und das aus gutem Grund.

„The right-wingers burning their libraries down“, verkündet John Cale über die düster wummernden Synthies von „Setting Fires“, einem der vielen sehr guten Songs seines neuen Albums „POPtical Illusion“. Hoffentlich behält er Recht.
Es sind die Krisenzeiten, die Cale wieder zur Hochform auflaufen lassen. „POPtical Illusion“ ist wie schon der viel gelobte Vorgänger „Mercy“ das Konzentrat einer seit Pandemiebeginn neuentfachten Kreativität und Wut. Und da die Gründe zum Wütend-sein gerade nicht Gefahr laufen, weniger zu werden, macht sich der 82-Jährige dieses Jahr auf, um bei seiner Deutschlandtour ein bisschen wohl orchestrierten Groll zu sähen.
Musik


Twisted Teens pendeln zwischen Heulen und Heilung
- News

Immer ein Schritt von Streichelt: Mit Melancholie aus der zweiten Reihe
Hörenswert

- Tourneen |
- Live
The Australian Pink Floyd Show 2027 zurück auf der Bühne
The Australian Pink Floyd Show ist zurück.Die aktuelle Show der weltberühmten australischen Coverband lautet „2027 Greatest Hits World Tour“

Hmltd haben ihr drittes Studioalbum Fangs released
Tanzende Vampire, die ihr Spiegelbild suchen: Hmltd meldet sich mit drittem Studioalbum zurück und liefert ein neues elektronisches Konzept.

BEABADOOBEE geht erstmals auf Arenatour
und, ein Gastauftritt und große Arenen: Beababoodee wagt mit ihrem Album „Pylon“ den nächsten Schritt
