- Review
Kelly Rowland: „Coffee“ am Morgen
Nicht nur bei Kelly Rowland ist Kaffee am Morgen ein Genuss – dabei geht es in ihrem neuen Song eigentlich um etwas ganz anderes.
Neue Songs von Kelly Rowland sind eine Seltenheit geworden. Sechs Jahre sind vergangen, seit die Sängerin ihr letztes Album „Talk a good Game“ veröffentlicht hat, seitdem trat sie nur vereinzelt mit Singles wie ihrem 2018 erschienenen „Kelly“ und dem im letzten Jahr veröffentlichten „Crown“ in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund wirkt die Veröffentlichung ihres neuen Songs „Coffee“ wie ein kleines Comeback.
Mit dem Sound der neuen Single bewegt sich Rowland auf jeden Fall auf der Höhe der Zeit: Trap-Elemente und autotunige Backing-Vocals werden in Kombination mit Rowlands Stimme in ein neues Gewand gehüllt. Wer damit gerechnet hat, dass es sich bei dem Track um eine Lobhymne auf koffeinhaltige Heißgetränke handelt, liegt jedoch falsch. Schon in den ersten Sekunden des Songs macht Rowland deutlich, dass es in „Coffee“ um etwas ganz anderes geht: „Coffee and Sex in the Morning/Breakfast in Bed, I’ll be moaning“, singt der ehemalige Destiny’s-Child-Star.
Ja, Kaffee kann ziemlich sexy sein, und so geht es in dem Song eher darum, was passieren kann, wenn man ihn morgens im Bett serviert bekommt – und natürlich um den Genuss. Vielleicht hat Kelly Rowland gerade damit einen passenden Vergleich geschaffen.
Zum Release ihrer neuen Single hat Rowland auch ein neues Format auf ihrem Instagram-Kanal vorgestellt. In der Reihe Coffee with Kelly beantwortet die Sängerin Fragen ihrer Fans. sg
Musik


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