Kleine Dinge, große Wirkung



Haustürschlüssel, pixabay

Oftmals nur noch eine vage Randerscheinung, wenn wir das Haus oder die Wohnung verlassen. Das Smartphone, das heute in fast jeder Tasche steckt, bekommt mehr Aufmerksamkeit. Jedoch gerät der Besitzer gleichermaßen ins Schwitzen, wenn er es verliert. So vermag es der Schlüssel, uns schnell in Panik zu versetzten. Besonders, wenn wir die eigene Wohnungs- oder Autotür dann nicht mehr aufbekommen. Wer sich jedoch im Vorfeld bereits mit einem zuverlässigen Dienstleister wie dem Schlüsseldienst Heidelberg auseinandergesetzt hat, kann sich glücklich schätzen. Denn zum einen ist ein seriöser Monteur zu fairen Konditionen umgehend vor Ort und zum anderen, besteht nicht die Gefahr, auf eines der schwarzen Schafe in der Branche hereinzufallen, der Sie mit horrenden Preisen überrascht.

Denn Letztere machen es vielen Menschen schwer, mit einer Extremsituation umzugehen. So ist die Notlage, nicht mehr in die eigenen vier Wände zu kommen, schon groß genug. Wird diese dann auch noch von einem Handwerker ausgenutzt, dem wir uns anvertrauen, ist das umso bitterer. Wenig überraschend häufen sich die Berichte in allen Medien über Wucher. Das betrifft jedoch nicht nur die Monteure im Bereich der Türöffnungen, sondern auch Kammerjäger und Klempner. Dabei zeigt sich, wie solch kleine Dinge, wie ein Schlüssel oder auch ein Insekt, große Wirkung haben können. Besonders, wenn wir unbedacht mit ihnen umgehen und uns nicht vorbereiten.

Sollte es nun trotz des Wissens zu einer Notsituation kommen, in der wir von einer kulturellen Veranstaltung heimkehren, wie etwa einem Opern-Air-Konzert und entsetzt feststellen, dass der Schlüssel nicht mehr da ist, gibt es einige Punkte, mit deren Hilfe sich dennoch der seriöse Fachmann findet. Dabei gilt es zu bedenken, dass die professionelle handwerkliche Arbeit einen Preis hat. Dieser liegt im Regelfall bei 75 bis 150 Euro für eine einfache Türöffnung. Am Wochenende, Feiertagen oder nach der regulären Arbeitszeit, kann sich der Betrag durchaus auf 300 Euro erhöhen.

Grenzen Sie die Suche auf örtliche Anbieter ein. In den Gelben Seiten finden sich bereits einige. Wird die Recherche über das Internet durchgeführt, sollten Sie die ersten Einträge, meist als Werbung markiert, überlesen – selbst wenn die Preise scheinbar „unschlagbar“ sind. Im Zweifelsfall können Sie bei der Polizei nachfragen. Im Regelfall arbeiten diese mit einigen Schlüsseldiensten zusammen. Diese sind zuverlässig und seriös. Grundsätzlich gilt es jedoch mit dem Fachmann am Telefon bereits alles Relevante zu besprechen. Genauer Sitz der Firma, Festpreis für die handwerkliche Tätigkeit, Bezahlung auf Rechnung und eventuellen Anfahrtskosten.

Mit diesen simplen Fragen lässt sich schnell die Spreu vom Weizen trennen. Auch sind Sie nicht dazu verpflichtet, einen Handwerker, ist er einmal vor Ort, tatsächlich zu beschäftigen. Ist der „Fachmann“ ihnen suspekt, suchen Sie sich einfach einen anderen. Klar ist dabei jedoch, dass der gerufene Schlüsseldienst für seinen Aufwand eine Entschädigung verlangen darf. Dabei ist wichtig, dass Sie im Vorfeld keine unbedachten Unterschriften leisten. Sehen Sie sich auf Dokumenten wie Rechnungen, grundsätzlich alle Positionen genau an. Unterschreiben Sie erst nach getaner Arbeit und wenn alle Posten auch vermerkt sind. Ist dabei plötzlich ein anderer Betrag aufgeführt, als abgesprochen, leisten Sie allerhöchstens eine Teilzahlung. Damit bleibt Ihnen ausreichend Zeit, die gestellte Rechnung zu prüfen und gegebenenfalls beim Verbraucherschutz oder Anwalt Rat einzuholen.

Autorin: Elisabeth Buschig

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