- Review
Konzerte am Wochenende: Architects in Berlin
Die Metalcoreband aus England hält die Fackel der harten Musik hoch – seit mittlerweile fast 20 Jahren.

Als Architekten müsste die britische Band besonders gut darin sein, etwas aufzubauen – noch besser sind die Fünf aus Brighton allerdings im Abreißen. Architects gehören mit ihrem Metalcore-Sound zu den erfolgreichsten und beliebtesten harten Bands im Vereinigten Königreich. Nächstes Jahr wird die Band bereits 20 Jahre alt. Und das, obwohl von den ursprünglichen Gründungsmitgliedern nur noch Drummer Dan Searle dabei ist – nachdem sein Zwillingsbruder Tom 2016 verstorben ist. Die Fans halten Architects trotzdem die Treue und können sie nun endlich wieder live erleben: Die Band spielt am Freitag, den 13. Januar, in der Verti Music Hall in Berlin.
Ihr neuestes Album haben Architects im letzten Herbst veröffentlicht, es trägt den Titel „The classic Symptoms of a broken Spirit“. Die aktuelle Tournee allerdings steht noch unter dem Stern des Vorgängers „For those that wish to exist“, der ursprünglich 2021 erschienen ist. Klar, eine große Tour mit dem Album war bisher nicht möglich, und so müssen Fans sich noch gedulden, bis auch der Neuling auf die Bühne kommt – obwohl Architects sicherlich auch den einen oder anderen Song daraus spielen werden.
Das Konzert von Architects in Berlin findet am 13. 1. um 19 Uhr in der Verti Music Hall statt. Tickets gibt es bei Eventim zu kaufen.
Musik


Teenage Fanclub will sich klein fühlen – auf gute Art
- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour
Hörenswert

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Ronan Keating hat seine Boyband-Zeit hinter sich gelassen. Mit vier Nummer-1-Solo-Alben im Gepäck geht er 2027 auf Welttournee.

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.
