Kunstfest Weimar: Groß, größer, Thüringen
Das größte Festival für zeitgenössische Künste in Thüringen und eines der bedeutendsten in Ostdeutschland: Das Kunstfest Weimar läuft auf Hochtouren.

Das Kunstfest Weimar wurde 1990 als eine der ersten gemeinsamen Kulturinitiativen im wiedervereinigten Deutschland gegründet und ist das größte Festival für zeitgenössische Künste in Thüringen und eines der bedeutendsten in Ostdeutschland.
Noch bis 6. September 2026 gibt es internationale und regionale Werke aus Theater, Tanz, Performance, Musik, Bildender Kunst, Literatur und Diskurs zu sehen und zu bestaunen darunter die die Staatskapelle Weimar und die STÜBAphilharmonie mit „Die Planeten“, Musik des 20. Jahrhunderts zwischen Spätromantik und Moderne, oder „Ausbrechen“, den internationalen Abend des jungen Tanzes. Ein Bürgerinnnen- und Bürgerchor bringt „Messias. Oratorium in drei Teilen“ von Georg Friedrich Händel auf die Bühne und die Nacht der Jazzkneipe wird in der ganzen Stadt gefeiert.
Die Junge Deutsche Philharmonie und das Performancekollektiv She She Pop wagen mit „Frei_Spiel X – Das große Ganze“ ein Experiment aus Theater und Orchester, während Gratte Ciel mit „RoZéO“ ein Erlebnis mitten im Ilmpark schaffen, das zum Innehalten einlädt.

Außerdem liest Petra Hartung Christa Wolff, und in der Diskursreihe „Wie können wir im Gespräch bleiben? wird eine Debatte für eine offene Gesellschaft geführt. So kurz vor den Wahlen im Osten, wo die AfD viele Stimmen, zu viele Stimmen bekommen wird, elementar wichtig.
Das Kunstfest Weimar in der Stad von Goethe und Schiller wird dieses Jahr zum ersten Mal unter der künstlerischen Leitung von Katharina Germo und Juliane Hahn stattfinden. Das Duo versteht das Festival als Forum der Gegenwartskünste, das Räume für neue Perspektiven und Teilhabe öffnet, gesellschaftliche Fragen mit künstlerischen Experimenten verbindet und all das in einer eine offenen, festlichen Atmosphäre.
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