KUNST

Umbruch

Kunsthalle Mannheim Umbruch
Clément Cogitore, Les Indes Galantes, 2017, Video, Colour, 6 min. Production: Opéra national de Paris - 3° scène / Les Films Pélléas. Courtesy of the artist, Eva Hober Gallery (FR) and Reinhard Hauff Gallery (DE) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Für die Kunsthalle Mannheim bricht mit Umbruch ein neues Kapitel im Ausstellungsprogramm an: Der neue Direktor und Kurator Johan Holten lenkt den Blick auf unterrepräsentierte Kunst und mehr Diversität. Dabei werden Werke von Malerinnen aus den 20er- und 30er-Jahren genauso in den Fokus genommen, wie Skulpturen und Videoarbeiten internationaler Künstler*innen: Unter anderem können Besucher*innen die Selbstporträts und grafischen Werke der Heidelbergerin Hanna Nagel (1907–1975) entdecken. Ebenso wie Arbeiten der Berliner Künstlerin Jeanne Mammen (1890–1976), als auch Bilder der Hamburgerin Anita Rée (1885–1933). Unkonventionell wird es außerdem mit Clément Cogitore und seiner Videoarbeit: Internationale Street Dancer mit unterschiedlicher sozialer Herkunft vereinen sich in der Barock-Oper „Les Indes Galantes“. Zu den jüngeren Künstler*innen, die den neuen Ausstellungskanon bereichern, zählen die deutsch-türkische Künstlerin Nevin Aladağ, die US-Amerikanerin Kaari Upson sowie in Peking lebende und arbeitende Konzeptkünstlerin Hu Xiaoyuan.

Die Ausstellung „Umbruch“ läuft vom 17. Juli bis zum 18. Oktober.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt es auf der Homepage der Kunsthalle Mannheim.