- Review
Leslie Clio
Leslie Clio: In der hawaiianischen Ferne fand die Wahlberlinerin zurück zu ihrem Soulpop.
Inspiration muss man manchmal lange suchen. Leslie Clios Debüt „Gladys“ machte die Sängerin als deutsche Alternative zu Soulsängerinnen wie Amy Winehouse bekannt. Mit der zweiten Platte „Eureka“ war Clio jedoch bald nicht mehr so glücklich. Also verabschiedete sich die Wahlberlinerin nach Hawaii, um in der Ferne einmal wirklich zu sich selbst zu finden. Dort begann sie – von den Zwängen des Popalltags befreit – neue Musik zu schreiben. Auf das Klima der Südseeinsel reduziert die Musikerin ihren Sound jetzt aber nicht: Das neue Album „Purple“ klingt nämlich alles andere als sonnig, oft eher ernst und winterlich. Genau dieser Kontrast macht Clios Musik so spannend.
Musik

- Tourneen

Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Hörenswert

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele
