- Review
Lindemann: Neues Video „Platz eins“
Mit dem dritten Video aus ihrem Album „F & M“ hat es das Bandduo um Rammsteinsänger Till Lindemann und Peter Tägtgren mal wieder zur Zensur geschafft.
Lindemann haben es mal wieder geschafft. Das Bandduo um Rammstein-Frontmann Till Lindemann und den schwedischen Multiinstrumentalisten Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) hat nun sein drittes Video zum Album „F & M“ veröffentlicht. Frei zugänglich ist das Video allerdings nur in der entschärften Version.
Video zu „Platz eins“ nur zensiert auf Youtube
Das Video zu Lindemanns Song „Platz eins“ könnt ihr in der zensierten Youtube-Version oben auf unserer Seite sehen. Dass die Originalversion nur auf bestimmten Seiten abrufbar ist, verwundert nicht wirklich. Bereits zu ihrer dritten Songauskopplung „Knebel“ gab es zunächst nur ein nicht jugendfreies Video auf einer eigenen Website zu sehen, bevor eine entschärfte Version auf Youtube zugänglich war. Regie führte jeweils Zoran Bihac, der in der Vergangenheit schon einige Rammstein- und Lindemann-Videos in Szene setzte. In typischer Rammstein-Manier ist auch die Musik von Lindemann düster und martialisch – und demenstprechend brutal erscheinen die Videos. In „Platz eins“ tauchen dazu diverse Sexszenen auf, bei denen an den expliziten Stellen ein Balken mit der Aufschrift „Visit X“ zu sehen ist, der auf die Website hinweist, auf der man das Video vollständig sehen kann.
Das Album „F & M“, das im November 2019 erschienen ist, entstand in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Thalia Theater. Für die Adaption des Gebrüder-Grimm-Klassikers „Hänsel & Gretel“ haben Lindemann fünf ihrer Albumtracks geschrieben. jb
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