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„Love myself“ von Tal Arditi: Der Wunsch nach Selbstakzeptanz
Der Musiker zeigt sich mit seinem neuen Album „Love myself“ von seiner verletzlichen Seite und berührt mit seinen emotionalen Texten.

Die Corona-Pandemie fühlt sich im Nachhinein immer noch wie ein Fiebertraum an: Verschwörungstheoretiker, Lebensmittelhortungen und Ausgangssperren. Letzteres und somit die ausfallenden Live-Veranstaltungen, waren gerade für den Bereich Kultur und die Künstler:innen eine schwierige Zeit. Zu ihnen zählt auch der Musiker Tal Arditi, der sich als junger Mann nach seinem Jazzstudium mit seinem Gesang und seiner Gitarre inter- und national einen Namen gemacht hatte. Doch alles änderte sich mit dem Coronavirus und der drastisch sinkenden Chance, vor Publikum aufzutreten. Der mittlerweile 27-Jährige ließ sich davon jedoch nicht beirren und nutzte seine freie Zeit für einen musikalischen Tapetenwechsel mit einem elektronischeren Sound und dem Fokus auf das Texten von Songs.
Diese Zeit prägt ihn und seine Musik bis heute: Mit seinem neuen Album „Love myself“ zeigt sich der Künstler von seiner verletzlichen Seite und berührt mit seinen emotionalen Texten. Diese handeln von Selbstliebe und der Schwierigkeit, sich selbst zu akzeptieren. Zudem singt Tal Arditi über den Druck, den er durch seine eignen hohen Ansprüche verspürt, und über seinen Wunsch, endlich genug sein zu wollen. Musikalisch untermalt der in Berlin lebende Singer-Songwriter das Ganze mit sowohl sanften akustischen Sounds als auch experimentelleren Elementen. Die vier vorveröffentlichten Singles geben auf die Platten einen kleinen Vorgeschmack.
Musik


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