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Lucian Freud: Gropiusbau, Berlin

Falten, Narben, Spuren: Lucian Freuds Radierungen

Lucian Freud (1922–2011) zählt zu einer Gruppe britischer Maler, die als „School of London“ bezeichnet wurde und in Zeiten zunehmender Abstraktion die Flagge des Gegenständlichen hochhielt. Freud war dabei der mit Abstand erfolgreichste – im Guardian wurde der Enkel Siegmund Freuds als „Britain’s greatest living artist“ gefeiert.

Die Ausstellung „Closer“ konzentriert sich bis 22. Oktober im Berliner Gropiusbau auf Freuds späte Auseinandersetzung mit dem Genre Radierung, ausgehend von dem Ölgemälde „Doppelporträt“, das als Abschied des Künstlers von der Malerei gelesen werden kann.

Gezeigt werden 51 Arbeiten, erstmals in der Geburtstadt des Künstlers: Ungeschönte Porträts, die die Verletzlichkeit der Dargestellten in den Vordergrund stellen. „Jede Falte, jede Narbe, jede Unregelmäßigkeit der Haut und jede Lebensspur hält er fest.“

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