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Ludovico Einaudi

Der italienische Komponist und Pianist begeistert mit Klassik für die Massen.

Ludovico Einaudi
Ray Tarantino

Den höchsten Bekanntheitsgrad hat Ludovico Einaudi wohl bis heute durch den Soundtrack für den französischen Film „Ziemlich beste Freunde“ erreicht. Wie passend, dass es in dieser Tragikomödie um zwei Männer geht, die aus entgegengesetzten Gesellschaftsschichten kommen – und doch irgendwie zueinander finden. Denn so organisch und unvermeidlich, wie sich die Freundschaft zwischen den beiden Figuren anbahnt, stellt Einaudi in seiner Musik Harmonie zwischen den verschiedensten Genres und Strömungen her. Nur so ist es zu erklären, dass der italienische Komponist und Pianist die Komplexität und Tiefe klassischer Musik mit dem Mainstreamerfolg eines Popstars verbinden kann: Es klingt nach einer dummen Phrase, aber bei Einaudi ist einfach für jeden etwas dabei. Begonnen hat der ausgebildete Konzertpianist als Schüler des Avantgarde-Komponisten Luciano Berio – eine prestigeträchtige Karriere auf den einsamen Gipfeln der Hochkultur wäre ihm also sicher gewesen. Doch Einaudi hatte auch immer schon ein Herz für die populäre Musik und hat seine ganz eigene Nische gefunden, die außer von Klassik und Pop auch von Weltmusik, Minimalismus oder Elektronica geprägt ist. Trotz der träumerischen Leichtigkeit seiner Stücke füllt der gebürtige Turiner weltweit ganze Hallen – noch so ein Widerspruch, den Einaudi spielerisch auflöst.

11. 4. München
29. 4. Hannover
1. 5. Mannheim
2. 5. Oberhausen
3. 5. Köln
7. 5. Leipzig
8. 5. Frankfurt
9. 5. Hamburg

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