- Review
Lùisa: Never own
Folktronika mit Waldbezug: Lùisa aus Hamburg glänzt mit ihrem Debütalbum.
Für die junge Hamburgerin Lùisa könnte es eine ziemliche Bürde sein, dass mancher, der ihre Musik hört, sich an Björk oder PJ Harvey erinnert fühlt. Doch die 22-Jährige nimmt das locker.
Ihr Album „Never own“ verkörpert mit seinen Loops und elektronischen Ornamenten den heutigen Evolutionstand des Songwriterpop: vertrackt und zugänglich zugleich, vielschichtig und doch nicht zu kompliziert, spärlich instrumentiert und doch raumgreifend.
Ein Videoclip aus dem Album heißt „Belong“ und entstand nicht gerade unter Wohlfühlbedingungen: „Es waren ein paar unfassbar schöne und knüppelintensive Tage““, sagt Lùisa über die Dreharbeiten. „Zwischen stundenlangem Bodypainting ab morgens um fünf, eiskalten Waldshootings mit tauben Füßen und anstrengender Seilkunst in einer alten Fabrik war es uns in rheinischem Ambiente nicht vergönnt, viel herumzuulken.“
Musik


Too close for Running - Aron!

Ansingen gegen die Angst: Lael Neale geht auf Tour
Hörenswert

- Storys
Frei und radikal: Actress verneigt sich vor den Geistern der Avantgarde

Shygirl ist zurück: Neues Album Swallow! erscheint im November
Die Londoner Künstlerin, zuletzt Support-Act auf Troye Sivans und Charli xcxs „Sweat“-Tour, legt das Erscheinungsdatum ihres neuen Albums vor und startet die neue Ära mit einem kinoreifen Musikvideo.

The fatal Flaw: Paris Palomas Schlacht gegen KI und Patriarchat
Paris Paloma kämpft auf „The fatal Flaw“ gegen KI in der Kunst und patriarchale Systeme. Ein Album wie ein Kampfschrei, der nicht loslässt.
